Specials aus der Welt von Architektur und Design

Hier lesen Sie über

  • Spektakuläre Bahnhöfe
  • Wien. Designfestival
  • MAK. Hans Hollein
  • Skyscraper Award 2013
  • Spektakuläre Konzerthäuser
  • Stainz. Werkstoff Holz
  • Graz. Design in the City
  • Museum im Grassi. Möbel von Thonet 
  • Spektakuläre Universitätsgebäude
  • Österreich. Architekturtage 2014
  • Österreich. Landschaftsarchitektur
  • Wolkenkratzer
  • Steiermark. Architekturpreis 2013
  • Steiermark. Holzbaupreis 2013
  • A worldwide friendship
  • Spektakuläre Kirchen
  • Blob Architektur

Die News und Specials aus aller Welt über Architektur und Design der Vorjahre sind bereits im Archiv.

Bahnhofsarchitektur. Historische und moderne Bauten

Hundertwasser Bahnhof in Uelzen, BRD. Copyright Andreas Rieger

Dezember 2014. Die Haltestellen am Weg der Züge, alltägliche Orte des Wartens, Ein- und Aussteigens, von Abschiedstränen und Wiedersehensfreude sind uns in vielerlei Bildern vertraut. Emporis hat eine Auswahl von Aufsehen erregenden Bahnhofsgebäuden mit unkonventionellen Dachkonstruktionen, extravaganten Formen und strahlenden Farben zusammengestellt.

 

Mehr: www.reinhardsudy.com

Vienna Design Week. Internationales Design zu Gast

Vienna Design Week 2014. © Kollektiv Fischka / Kramar

Oktober 2014. Die VIENNA DESIGN WEEK macht heuer wieder ganz Wien zum Schauplatz für Design. In enger Zusammenarbeit mit den Wiener Museen, den produzierenden Betrieben und Designern aus aller Welt zeigt das Festival unterschiedliche Zugänge zum Thema – inhaltlich wie örtlich. Die achte Auflage des Wiener Designfestivals mit rund 100 Veranstaltungen an etwa 70 verschiedenen Orten setzt sich mit Produktgestaltung, Industrie-, Social- und Kommunikations-Design auseinander. Erstmals gibt es auch ein Architektur-Special.

 

VIENNA DESIGN WEEK 2014
26. September bis 5. Oktober 2014

www.viennadesignweek.at

 

 

Zur Fotostrecke gleich unterhalb:

Ob im strahlenden Blau, zu Fuß in knallroten Schuhen, mit dem Fahrrad oder gemütlich knotzend - die Vienna Design Week ist voller Überraschungen und hat für jeden etwas.

Treffpunkt Graz. URBAN FUTURE Global Conference

September 2014. Die URBAN FUTURE Global Conference ist eine der weltweit bedeutendsten Veranstaltungen für die nachhaltige Entwicklung von Städten und urbanen Gebieten. Bis zu 1.400 Teilnehmer aus der ganzen Welt werden in Graz zu diesem internationalen Erfahrungsaustausch erwartet. In Partnerschaft mit den Vereinten Nationen und zahlreichen weiteren internationalen Organisationen präsentiert die Konferenz mehr als 120 Sprecher aus 5 Kontinenten: Darunter einige der bekanntesten Experten für Nachhaltigkeit, internationale Politiker, Geschäftsführer, Bürgermeister von Städten aus der ganzen Welt, Vordenker in Sachen Umwelt- und Klimaschutz und Wissenschaftler.

 

18. bis 19. November 2014

Messecongress Graz

www.urban-future.graz

Ausstellung. Stararchitekt Hans Hollein im MAK

Hans Hollein, Portrait. © Vera Eisler

August 2014. Hans Hollein (1934–2014) war ein ganz besonderer Gestalter und Universalkünstler: Stararchitekt, bis dato einziger österreichischer Pritzker-Preisträger, Designer, Künstler, Kurator, Ausstellungsmacher, Theoretiker, Lehrender, Autor, Medienvisionär, Kulturanthropologe. 

 

Ausstellungsparcours / Personale im MAK

In der Ausstellung HOLLEIN zeigt das MAK mit Unterstützung der Universität für angewandte Kunst Wien großteils noch nie öffentlich gezeigten Materialien aus dem Archiv Hans Holleins. Ohne Trennung in Architektur, Design und Kunst werden sein komplexes Werk und vielschichtiges Wirken anhand von Arbeitsmodellen, Originalzeichnungen, Objekten und Ausstellungsrelikten, Skizzen, Notizen, Konzeptpapieren, Fotografien, Filmen u. v. m. vermittelt: Ausstellungen, Museumsgebäude und -entwürfe, mediale Objekte, Display-Architekturen, Stadtmodelle und utopische Umwelten.

 

HOLLEIN

25. Juni bis 5. Oktober 2014

MAK-Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst

MAK-Ausstellungshalle
MAK, Weiskirchnerstraße 3, 1010 Wien

www.mak.at

 

 

Quellen:

1. www.mak.at

2. MAK-Presseaussendung vom 24. Juni 2014.

Der Wolkenkratzer des Jahres 2013 steht in London

The Shard in London. © Malcolm Chapman

Juli 2014. Der weltweit renommierte Architekturpreis für Wolkenkratzer "Emporis Skyscraper Award" ging 2013 nach London: Westeuropas höchstes Gebäude, The Shard wurde aus über 300 Wolkenkratzern ausgewählt, die mindestens 100 Meter hoch sind und im vorigen Kalenderjahr fertig gestellt wurden. Das von dem Architekten Renzo Piano entworfene 306 Meter hohe Gebäude ist mittlerweile bereits zu einem weiteren Wahrzeichen Londons geworden.

 

Auf den Rängen

Auf dem zweiten Platz landete der 250 Meter hohe Wiener Wolkenkratzer "DC Tower 1" von Dominique Perrault Architecture. Dritter wurde Das vom Architekturbüro MAD konzipierte Sheraton Huzhou Hot Spring Resort, ein 102 Meter hohes Hotel am Tai-See.


www.emporis.de

 

 

Quelle: Emporis-Presseinformation „The Shard holt den Emporis Skyscraper Award zurück nach Europa“ vom 20 Mai 2014.

 

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Dem Himmel entgegen. Und immer noch höher?

Die Fotos konnten dankenswerterweise alle der Homepage www.emporis.de entnommen werden. Die Fototexte und Fotografennennungen sind bei den einzelnen Fotos eingefügt worden.

Bau-Kunstwerke für Konzerte, Opern & Musicals

Harpa. © Christian Isberg, Flickr

Juni 2014. Überall auf der Welt bieten moderne Konzerthäuser mit ihrer außergewöhnlichen Architektur Besuchern schon vor dem Einnehmen der Plätze eine grandiose Vorstellung - von der Philharmonie in Berlin über das MUMUTH in Graz bis zur brandneuen Cidade das Artes in Rio de Janeiro.

 

Kunst für alle Sinne

Moderne Konzerthäuser setzen nicht mehr nur auf einzigartige Aufführungen, sondern auch auf außergewöhnliche Gestaltungselemente, um Besucher schon vor dem Einnehmen der Plätze in ihren Bann zu ziehen. Nach Entwürfen bekannter Stararchitekten wurden und werden überall auf der Welt zunehmend Konzertsäle errichtet, die durch ihre auffälligen Formen, Farben und Materialien bestechen.

 

Einst und Heute

Eines der aktuellsten Beispiele für diese außergewöhnlichen Konzertbauten ist das Heydar Aliyev Center in Baku. Seine wellenartig gebogene Form lässt das weiße Gebäude wie in die Landschaft gegossen erscheinen. Ein Blick zurück: Schon vor über 50 Jahren plante Hans Scharoun mit der Philharmonie in Berlin ein verwinkeltes, zeltartiges 1963 fertiggestelltes Konzerthaus. Als das Gebäude in den 1980er-Jahren mit goldgelbem Aluminium versehen wurde, ist die Philharmonie zu einem extravaganten Wahrzeichen Berlins geworden.

 

www.emporis.de

 

 

Quelle: Pressemitteilung vom 6. Februar 2014.

 

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Eleganz der Konzerthäuser. Das Auge hört mit

Die Fotos konnten dankenswerterweise alle der Homepage www.emporis.de entnommen werden. Die Fototexte und Fotografennennungen sind bei den einzelnen Fotos eingefügt worden.

Landwirtschaftsmuseum Schloss Stainz. Alles Holz

Modell der "Jie Long-Brücke" bei Dongkeng Zhen, China. Foto: UMJ/KH. Wirnsberger

Mai 2014. Eine aktuelle Ausstellung in der Steiermark ist dem wunderbar-vielfältigen Naturprodukt Holz gewidmet. Im Landwirtschaftsmuseum Schloss Stainz steht der Werkstoff Holz im Mittelpunkt: Zum Beispiel mit Holzfelgen, einer Riemenscheibe aus Buchenholz, mit einer uralten Miele Waschmaschine, dem Modell der "Jie Long-Brücke" bei Dongkeng Zhen in China oder dem Glockenturm in Male Ozorovce in der Slowakei.

 

 

Geheimnis Holz. Vom Dachwerk zum Mountainbike
Ausstellungsdauer: 6. April bis 31. Oktober 2014 und 1. April bis 31. Oktober 2015 

Landwirtschaftsmuseum Schloss Stainz
8510 Stainz, Schlossplatz 1


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Design Monat Graz. Design in the City im Mai 2014

Mai 2014. 30 Grazer Unternehmen - Geschäfte und Betriebe - präsentieren im Designmonat Graz ihre oft einzigartigen Produkte, Kollektionen und Kreationen. Ein hilfreicher Guide informiert über diese Angebote sowie die Veranstaltungsorte und zeigt den Weg zu ihnen. Dazu gibt es jede Menge Events wie z. B. Ausstellungen (100 besten Plakate oder Saint-Etienne Design meets Graz), Vorträge, Modeschauen und Gespräche in den Werkstätten der Designer.

 

design monat graz. design in the city

3. bis 31. Mai 2014

www.designmonat.at

 

 

Quellen: Guide und Programm.

Möbel von Thonet. Sitzen, liegen, schaukeln

Sonderausstellung "Möbel von Thonet". © Grassi Museum

Mai 2014. Die 1819 gegründete Firma Thonet hat bereits Möbelgeschichte geschrieben. Das von Michael Thonet entwickelte Verfahren der Bugholz-Verarbeitung wurde zu einem weltweiten Erfolg. Die Ausstellung zeigt über 100 Möbelstücke, in der Hauptsache Sitzmöbel. Ausgehend von einigen noch bis heute produzierten Klassikern aus Bugholz und Stahlrohr stehen vor allem die Neuentwicklungen der vergangenen 60 Jahre im Mittelpunkt.

 

Kurze Geschichte des Grassi Museums

Das in den Jahren 1892 bis 1895 am einstigen Leipziger Königsplatz (Wilhelm-Leuschner-Platz) erbaute alte Grassimuseum beherbergt heute die Leipziger Stadtbibliothek. Das neue Grassimuseum, ein Art déco orientierter Gebäudekomplex mit ruhigen und weiten Innenhöfen, wurde in den Jahren 1925 - 1929 erbaut. Es grenzt an den parkähnlichen Alten Johannisfriedhof, auf dem auch Franz Dominic Grassi begraben liegt, dem Namensgeber des Museums. Der erfolgreiche Leipziger Kaufmann hatte der Stadt Leipzig einen großen Teil seines Vermögens hinterlassen.

 

Museen im Grassi

Museum für Angewandte Kunst

Museum für Völkerkunde

Museum für Musikinstrumente

 

Sonderausstellung SITZEN - LIEGEN - SCHAUKELN

Möbel von Thonet

17. April bis 14. September 2014

Grassi Museum für Angewandte Kunst, Leipzig

www.grassimuseum.de

 

 

Quellen:

1. Pressemitteilung vom 18. Februar 2014.

2. www.grassimuseum.de.

 

Die spektakulärsten Universitätsgebäude der Welt

Swanston Academic Building. © Neal Jennings, Flickr

April 2014. Faszinierend-futuristische Gebäude sind das Ergebnis einer erfolgreichen und mutigen Symbiose von Architektur und Wissenschaft. Architektonische Highlights wie Hörsäle in luftigen Höhen, Bibliotheken unter gläsernen Kuppeldächern oder verwinkelte Seminarräume mit schrägen Wänden sind nur einige Beispiele spektakulärer Universitätsbauten.

 

Hoch hinaus 

Das Hauptgebäude der Lomonosov Moscow State University aus dem Jahre 1953 ist mit 240 Metern das wohl höchste Universitätsgebäude der Welt. Atemberaubend ist die Aussicht auf Tokio vom Mode Gakuen Cocoon Tower aus 2008, ein 204 Meter hoher gläserner Wolkenkratzer in der Form eines Kokons.

 

Zwischen bunt und gewaltig

Eine gewellte und gezackte Fassade und knallige Farben im Inneren wiederum prägen das Swanston Academic Building. Einen umso würdigeren Eindruck macht die Universiteitsbibliotheek KU Leuven aus dem Jahre 1928, während der dunkelrote Backsteinbau der Bradfield Hall der Cornell University einer mittelalterlichen Burg ähnelt. 

 

 

Quelle: Emporis-Presseinformation „Bestnote im Bauwesen: Dies sind die spektakulärsten Universitätsgebäude der Welt" vom 25. Februar 2014.

 

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Universitätsgebäude. Außergewöhnliche Architekur

Die Fotos und die Tabelle konnten dankenswerterweise alle der Homepage www.emporis.de entnommen werden. Die Fototexte und Fotografennennungen sind bei den einzelnen Fotos eingefügt worden.

Österreichische Architekturtage 2014. Alt Jetzt Neu

April 2014. Mit ihrem umfangreichen Programm sind die von den Architekturhäusern der Bundesländer gestalteten Architekturtage die größte, biennale Veranstaltung für Architektur- und Baukulturvermittlung in Österreich. 

 

2002 - 2014

Seit dem Start der Architekturtage 2002 können alle Interessierten, ob groß oder noch klein, Architektur auch in der Vielfalt der österreichischen Regionen hautnah und bei freiem Eintritt erleben.

 

Alt Jetzt Neu

Heuer findet das außergewöhnliche Architekturereignis österreichweit am 16. und 17. Mai 2014 statt. Die Veranstaltung für Architektur und Baukultur steht diesmal unter dem Motto „Alt Jetzt Neu“ und stellt das Bauen im Bestand, Denkmalschutz sowie Um- und Neunutzung ins Zentrum ihres Programms: Mit Führungen und Exkursionen zu Highlights in allen Bundesländern Österreichs wie Gebäuden, Baustellen und Ateliers, Vorträgen, Filmen, Ausstellungen und Festen soll Architektur unmittelbar vor Ort zu erlebt und Neues zu entdeckt werden.

 

Architekturtage 2014

16. und 17. Mai 2014

www.architekturtage.at

Landschaft ist überall. Ausstellung und Symposium

März 2014. Ein Symposium und eine Ausstellung im Zeichen der Landschaftsarchitektur mit österreichischer Handschrift: Im Grazer Haus der Architektur werden dazu aktuelle und beeindruckende Projekte öffentlicher und privater Freiraumgestaltungen durch österreichische Büros für Landschaftsarchitektur gezeigt: In sehr minimalistischer Ausstellungs-Gestaltung und leider unspannend-unbequemer Projekt-Präsentation.

 

Landschaft ist überall!

  • Symposium mit Podiumsdiskussion am 2. April 2014
  • Ausstellung vom 3. bis 25. April 2014

Haus der Architektur, Palais Thinnfeld

Mariahilferstraße 2, 8020 Graz

www.hda-graz.at

Wolkenkratzer. Hoch, höher und dem Himmel näher

Chrysler Building in New York City, USA. © John W. Cahill

März 2014. Die Geschichte der Cheops-Pyramide oder des Turmbaus zu Babel ist auch eine Geschichte der Menschheit, die schon immer himmelwärts strebte. Spätestens mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts und dem Bau der ersten modernen Wolkenkratzer ist sie diesem Ziel einige Hundert Meter näher gekommen.

 

Immer höher mit Stahlskelett und Fahrstuhl

Zwei Erfindungen machten diesen Wunsch aber erst richtig möglich: Der Stahlskelettbau und der Fahrstuhl. Beide Elemente gemeinsam fanden erstmals 1908 im 187 Meter hohen Singer Building in New York Anwendung. Der „Big Apple“ wurde für Jahrzehnte zum Zentrum modernster Wolkenkratzer-Architektur. Hier hat auch der verstärkte Fundamentbau seinen Ursprung, der das Umkippen der Wolkenkratzer verhindern soll: Das 241 Meter hohe Woolworth Building war 1913 das erste Gebäude, das von dieser Erfindung profitierte.

 

Von New York nach Asien

Das Wettrennen um das höchste Gebäude der Welt hat sich inzwischen von der einstigen Wolkenkratzer-Hauptstadt New York verlagert. Mit den Petronas Towers in Kuala Lumpur von 1998 begannen asiatische Metropolen neue Massstäbe zu setzen und Gebäude in Rekordhöhen zu treiben. Das Taipei 101 führte sechs Jahre lang die Liste der höchsten Wolkenkratzer an und war gleichzeitig das erste Gebäude weltweit, welches mehr als einen halben Kilometer in den Himmel ragte. Seit 2010 hält das Burj Khalifa mit einer Höhe von 828 Metern den Wolkenkratzer-Thron fest in der Hand.

 

Über 1000 Meter in den Himmel

Mit der Grundsteinlegung zum Kingdom Tower im saudi-arabischen Jeddah soll erstmal die Kilometer-Marke überschritten werden. Das Gebäude wird die Menschheit dem Himmel ein weiteres Stück näher bringen.

 

 

Quelle: Emporis-Presseinformation „Wettlauf zum Himmel: Dies sind die höchsten Wolkenkratzer ihrer Zeit“ vom 28. November 2013.


Emporis-Presseinfo vom 28. November 2013 mit einer Grafik zur Geschichte von 1908 bis 2010 sowie Daten und Fakten der höchsten Wolkenkratzern ihrer Zeit.
Presseinfo vom 28. November 2013.pdf
PDF-Dokument [602.6 KB]

 

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Wolkenkratzer. Die Höchsten ihrer Zeit

Die Fotos konnten dankenswerterweise alle der Homepage www.emporis.de entnommen werden. Die Fototexte und Fotografennennungen sind bei den einzelnen Fotos eingefügt worden.

Steiermark 2013. Architekturpreis des Landes und Archtitekturjahrbuch Graz Steiermark

Februar 2014. Der Architekturpreis des Landes Steiermark würdigt Projekte, die einen Beitrag zur zeitgenössischen und qualitätsvollen Architektur in der Steiermark leisten. Die Vergabe erfolgt seit der Neuordnung der Landeskulturpreise im Jahr 2011 im Dreijahresrhythmus. Zuletzt wurde der Architekturpreis im Jahr 2013 vergeben, die nächste Vergabe wird 2016 stattfinden.

 

Ausstellung. Architekturpreis des Landes Steiermark 2013

Die diesjährige Preisträgerin (Neubau Volksschule Hausmannstätten), die beiden Anerkennungspreise (Sport- und Wellnessbad Eggenberg sowie Zentraltunnelwarte, Straßenmeisterei und Zentralwerkstätte des Landes Steiermark) und die weiteren zum Architekturpreis nominierten Projekte waren Anfang des Jahres 2014 in Graz im Haus der Architektur ausgestellt. Gemeinsam mit der Ausstellungseröffnung am 17. Jänner 2014 fand auch die Buchpräsentation "Architekturjahrbuch Graz Steiermark 2013" statt.

Architekturjahrbuch Graz Steiermark 2013
Nathalie de Vries, Eva Guttmann, Haus der Architektur Graz (Hrsg.)
Deutsch, Englisch, ca. 160 Seiten mit 100 Abbildungen

 

Haus der Architektur | Palais Thinnfeld

Mariahilferstraße 2, A-8020 Graz

www.hda-graz.at

Steirischer Holzbaupreis 2013. Schön und nachhaltig

Publikumspreis für Baumhaus des Bischöflichen Seminars. © Steirischer Holzbaupreis

Februar 2014. Holzbauer, Architekten, planende Baumeister aber auch Bauherren und Bauträger werden alle zwei Jahre von der Landesinnung Holzbau, Besser mit Holz und pro Holz Steiermark eingeladen, ihre Projekte im Rahmen des Steirischen Holzbaupreises einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren

 

Auszeichnungs-Kategorien

Vom energieeffizienten Einfamilienhaus über weit gespannte Hallenkonstruktionen bis zum Umbau alter Stadl in Luxushotels spannt sich der Bogen der über 110 Einreichungen für den Steirischen Holzbaupreis 2013. Neun dieser steirischen Holzbauten wurden am 15. November 2013 in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet.

  • Besser mit Holz: Handwerk, Besser mit Holz
  • Gewerbebau: Schulen und Kindergärten, Innovation, Gewerbliche Bauten
  • Wohnbau: Einfamilienhäuser, Mehrgeschossige Wohnbauten, Arbeit & Wohnen
  • Publikumspreis

 

Steirischer Holzbaupreis 2013

Das Holzmuseum in St. Ruprecht z. B. war Preisträger in der Kategorie Handwerk (Besser mit Holz), der Umbau und die Erweiterung der VS Gabelsberger in Graz wurde in der Kategorie Innovation (Gewerbebau) und das Atelier am Kogl in Semriach in der Kategorie Arbeit & Wohnen ausgezeichnte. Den Publikumspreis erhielt das Baumhaus des Bischöflichen Seminars Graz - Internat der Katholischen Kirche Steiermark.

 

 

Quelle und Link: www.holzbaupreis-stmk.at

Hans und Anne Marie Schullin. A worldwide friendship

Design-Schmuck SCHULLIN Spirit auf Weltreise.

Jänner 2014. „Ich bin der Schullin SPIRIT. Ich bin wunderschön, ich bin wertvoll und sehr begehrenswert. Im November haben mich meine Kreativen auf eine lange Reise geschickt. Eine 40 Jahre alte Piper holte mich vom Flughafen Graz ab und viele Freunde von Annie und Hansi winkten mir nach. Ich werde 180 Tage lang rund um die Welt fliegen, von einer Freundin zur nächsten. Als erstes bin ich bei Mesi, einer lieben Freundin von Annie und Hansi, in NYC gelandet. Ich spazierte mit ihr durch die Stadt, ging mit ihr shoppen und begleitete sie zu Parties. Fast hätte sie mich nicht mehr hergegeben, so gut hab ich ihr gefallen. Aber dann durfte ich doch zu ihrer Freundin Sulaika und jetzt bin ich schon neugierig auf Amanda in Los Angeles. Ich werde so viel zu erzählen haben, wenn ich im Juni wieder nach Graz zurückkomme – aber bis dahin könnt ihr meine Wege und Abenteuer auf aworldwidefriendship.com mitverfolgen."

 

Mit dieser kleinen Geschichte beginnt Hedi Grager ihr Interview mit Annie und Hansi Schullin, bei dem sie noch mehr über die Hintergründe der Weltreise eines wunderschönen Diamant-Halbmonds und die Idee zu "a worldwide friendship" erfährt. Mit vielen Fotos dokumentiet sie auch den originellen Verabschiedungs-Event des Schullin SPIRIT am Grazer Flughafen.

 

Weiterlesen bei www.hedigrager.com

 

SCHULLIN SPIRIT
Schwarze Onyx-Stäbe bilden die Halskette, die entweder lang oder als Choker kurz getragen werden kann. Der Anhänger, ein Halbmond in 18 Karat Weißgold mit 200 Diamanten, 4,13 ct., wird daran gehängt. Raffiniert: eine schwarze Onyxplatte in derselben Halbmond-Form kann hervor geschoben werden und enthüllt Jenny Holzers Worte „Protect Me From What I Want“: einen der Sätze, die die Künstlerin anlässlich der Biennale 1990 in Venedig in Marmor meißeln ließ.

 

www.schullin.com
www.schullin.at
www.aworldwidefriendship.com

Kirchenarchitektur. Aufsehenerregende Gotteshäuser, Kapellen und Synagogen weltweit

Hallgrímskirkja in Reykjavik, Island. © Mathew Schaffer

Jänner 2014. Weltweit entwerfen Architekten immer aufsehenerregendere Gotteshäuser, Kapellen und Synagogen. Vergeblich sucht man nach dem klassischen Kirchturm. Die Formen und Farben dieser modernen Kirchenbauten sind außergewöhnlich: Verwinkelt, asymmetrisch und bunt.

 

Spektakuläre Kirchen in aller Welt

  • Die 2010 errichtete Neue Synagoge in Mainz erinnert an übereinander gestapelte Bauklötze unterschiedlichster Form, die von schrägen drei- und viereckigen Fenstern durchbrochen werden. Die Architektur des jüdischen Gotteshauses symbolisiert eine überdimensionale Version des hebräischen Segensspruches „Kedushah“.
  • Eckig und kantig ist die Iglesia Parroquial en Rivas Vaciamadrid in Madrid, die schon durch ihre rostrote Fassade auffällt. Fingerartige Vorsprünge ragen wie Pyramidenstümpfe aus der Nordseite der Kirche.
  • Rund wiederum ist die Cathédrale de la Résurrection im französischen Évry. Auffallend sind ihr kreisrunder Grundriss und der Ring aus Bäumen, der das schräg abfallende Kirchendach wie eine Krone umgibt.
  • An eine Kuppel erinnert die sich an einen Abhang schmiegende Leaf Chapel in Hokuto in Japan. Ihre zweigeteilte Form besteht aus einer fest installierten gläsernen Hälfte und einer zweiten Hälfte aus Stahl, die sich über die erste schieben lässt und dadurch die Kapelle weit öffnet.
  • Viereckige und runde Elemente verbindet die auffallend asymmetrische Jubilee Church in Rom. Die quaderförmigen Komponenten ihrer rechte Hälfte bilden verschiedene Räume und einen Glockenturm; die linke Hälfte besteht aus drei halbrunden, nach außen hin kleiner werdende Schalen, die sich wie ein Kokon über die anderen Gebäudeteile neigen.

 

Kirchenarchitektur und Gottesdienst

Die gegenwärtige Kirchenarchitektur macht Gotteshäuser zu besonderen Kunstwerken. Es ist zu hoffen, dass diese äußerliche Modernisierung nicht nur interessierte Besucher anzieht sondern auch wieder mehr Menschen in die Gottesdienste bringt.

 

 

Quelle: Emporis-Presseinformation „Herr - einspaziert: Dies sind die spektakulärsten Kirchen der Welt“ vom 17. Dezember 2013.

 

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Kirchenbauten. Außergewöhnliche Meisterwerke

Die Fotos und die Tabelle konnten dankenswerterweise alle der Homepage www.emporis.de entnommen werden. Die Fototexte und Fotografennennungen sind bei den einzelnen Fotos eingefügt worden.

Blob Architektur. Unkonventionelle und weich-fließende Formen verändern die Metropolen

Selfridges Building in Birmingham, England. © Neil Nickolds

Jänner 2014. Vor allem Metropolen sind ein bevorzugter Schauplatz ungewöhnlicher Architektur-Gestaltung. In malerischen Altstädten und historischen Stadtzentren entstanden in den letzten Jahren mit teils gigantischen, oftmals außerirdisch anmutenden Bauwerken in weich-fließenden Formen neue Sehenswürdigkeiten: Die Gebäude dieser als Blob oder auch liquide Architektur bezeichneten Stilrichtung heben sich von ihrer unmittelbaren Umgebung ab und stehen im oft extremen Kontrast zu ihrer Umgebung.

 

Spektakuläre und beeindruckende Blob Gebäude

  • Eines der weltweit bekanntesten Gebäude dieser Stilrichtung ist das „The Blob“ genannte Experience Music Project in Seattle. Seine metallische Außenfassade reflektiert ein atemberaubendes Farbenspiel von Gold über Silber bis hin zu strahlendem Violett.
  • Das wellenförmige Dach der Golden Terraces in Warschau wurde aus 4.700 einzelnen Glaselementen geschaffen und legt sich wie eine erstarrte Flüssigkeit über den Innenhof des mehrstöckigen Shopping-Centers.
  • Beim Kunsthaus Graz ist der optische Kontrast besonders auffällig, da es inmitten der Grazer Altstadt von roten Ziegeldächern umringt ist. Die einzigartige „Bubble“ des berühmten Ausstellungshauses erinnert an einen überdimensionalen Wassertropfen oder eine riesige Seifenblase.

 

Skurrile Spitznamen für eigenwillige Bauten

Das futuristische Selfridges Building in Birmingham ist wegen seiner wabenartigen Außenfassade und dem emsigen Treiben der Besucher des Einkaufszentrums auch als „Bienenstock“ bekannt.

Ein ehemaliger Bürgermeister Londons wiederum bezeichnete sein Rathausgebäude, die Londoner City Hall, spöttisch als „Glashoden“. Höflicher klingen da schon Bezeichnungen wie „deformiertes Ei, Motorradhelm oder Zwiebel“.

 

 

Quelle:

1. Emporis-Presseinformation "Fließende Formen: Blob-Architektur verändert die Metropolen"vom 2. Oktober 2013.

2. www.emporis.de

 

Weiterführende Literatur: Diestel, Maleen: Blob-Architektur: Das Kunsthaus Graz von Peter Cook und Colin Fournier. Hamburg Februar 2013. Diplomica Verlag.

 

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Blob Architektur. Die spektakulärsten Beispiele

Die Fotos und die Tabelle konnten dankenswerterweise alle der Homepage www.emporis.de entnommen werden. Die Fototexte und Fotografennennungen sind bei den einzelnen Fotos eingefügt worden.

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