Hirnforschung und Schädelkult

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  • Graz. Schädelimplantate aus dem 3-D Drucker
  • Gehirn. 1. Welttag 2014
  • Kunsthalle Leoben. Schädel
  • Gehirn Online

Ziel: Schädelimplantate vom 3-D Drucker während OP

Sujetbild Schädelimplantat. Foto: Lunghammer

März 2016. Die Fertigung von passgenauen Schädelimplantaten aus dem 3-D Drucker während einer laufenden Operation ist nicht Science Fiction sondern Gegenstand des Forschungsprojektes „iPrint“ an der Medizinischen Universität Graz in Kooperation mit der Montanuniversität Leoben. Erste Projektergebnisse zeugen bereits von der Innovationskraft der gemeinsamen Entwicklung und stellen eine baldige Anwendung in Aussicht.

iPrint-Projektgruppe. Foto: Rauchenberger

Auszeichnung für die Forscher 

Kürzlich wurde die Forschungsgruppe rund um Univ.-Prof.in Dr.Ute Schäfer, Forschungseinheit für Experimentelle Neurotraumatologie der Med Uni Graz, mit dem Science2Business Award für dieses zukunftsweisende Projekt ausgezeichnet.

Rasche Projekt-Fortschritte

Bereits im ersten Projektjahr konnten zukunftsweisende  Ergebnisse erzielt werden:

  • Entwicklung eines FFF-basierten (Fused Filament Fabrication) 3-D Druckers, mit dem erstmals aus medizinisch zugelassenem PEEK - ein thermoplastischer Kunststoff - bei 400°C Implantate generiert werden konnten.
  • Entwicklung einer Schnittstellen-Software für die automatisierte Umschreibung von Daten aus dem Computertomographen (DICOM) in ein druckbares STL-Format.
  • Analyse der Biokompatibilität und der mechanischen Eigenschaften der gedruckten Implantate: Es konnte gezeigt werden, dass 3-D-gedruckte PEEK- und PP-Implantate mechanisch mit humanen Knochen vergleichbar sind und weder nach fünf Tagen noch nach drei Wochen inflammatorische Reaktionen hervorrufen.

Nun soll die Technologie für den intraoperativen Druck in der Klinik etabliert werden. Damit können passgenaue Implantate während der Operation hergestellt und eingesetzt werden, so dass PatientInnen künftig eine Zweit-Operation erspart bleibt.

 

 

Quelle: Presseaussendung der Med Uni Graz vom 21. März 2016.

World Brain Day 2014. 1. Welttag des Gehirns

August 2014. Die Neurologie-Weltföderation (World Federation of Neurology, WFN) hat den 22. Juli zum 1. Welttag des Gehirns erklärt. Damit soll mehr Aufmerksamkeit für die Bedeutung der Gehirn-Gesundheit und die Prävention oft unterschätzter Erkrankungen erreicht werden. Der Termin ist ganz bewusst nicht gewählt worden: Die World Federation of Neurology wurde nämlich am 22. Juli 1957 in Brüssel gegründet.

 

www.wfneurology.org

 

 

Quelle: Info vom 22. Juli 2014 auf www.seniorkom.at.

Kunsthalle Leoben. Ausstellung Faszination Schädel

Juni und August 2013. Ein Kopfloser dürfte eigentlich kein Kopfweh bekommen und schon gar nicht dürfte ihm der Schädel platzen, und wer Köpfchen hat, wird nicht gleich Kopf und Kragen riskieren. Unsere Sprache und vor allem die Schädelexponate in der Jubiläumsausstellung der Kunsthalle Leoben spiegeln beeindruckend den Schädelkult unterschiedlichster Kulturen und Zeiten.

Der Kult um den Kopf

Die bereits 15. kulturhistorische Großausstellung in der Kunsthalle Leoben widmet sich mit 300 Schädelfunden und Kopfpräparaten überaus fundiert und schaurig-faszinierend der besonderen Bedeutung von Kopf und Schädel in der Menschheitsgeschichte: Sie zeigt Jahrtausende alte Schädelschalen, kunstvoll geschmückte Kopfjägertrophäen, religiös verehrte Schädelreliquien, Schädelhauben und vielfältig gestaltete Totenköpfe. Einige der Exponate werden im Rahmen der Ausstellung sogar erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Rahmenprogramm

Viel ist auch rund um die Ausstellung passiert: Eine Diskussionsrunde setzte sich mit dem emotionalen Thema des Ausstellens menschlicher Mumien, Schädel usw. auseinander. Die Lange Nacht der Kirchen war Anlass für die Eröffnung der Ausstellung „Helle Köpfe rund um St. Xaver“ in der Leobner Stadtpfarrkirche St. Xaver, die sich berühmten historischen Leobner Persönlichkeiten widmet. Die Fotoausstellung „Streetart Schädelkult“ wiederum zeigt Schädelabbildungen aller Art, und kreative Köpfe in den Schulen im Bezirk Leoben gestalteten Styroporschädel, die in Leobner Geschäftsauslagen auf die Ausstellung in der Kunsthalle aufmerksam machen. Im Vorfeld wurden vom Leobener Künstler Mag. Clemens Neugebauer und seinen Söhnen Styroporschädel für den Leobner Faschingsumzug angefertigt,die von Familie Wacker, Franz Vallant, Lehrer an der HS Leoben-Donawitz, und seinen Schülern bemalt wurden.

Faszination Schädel. Der Kult um den Kopf

11. Mai bis 1. Dezember 2013

Kunsthalle Leoben

Kirchgasse 6, A-8700 Leoben
Tel.: +43 (0) 3842 / 4062-408
Fax: +43 (0) 3842 / 4062-410
E-Mail: kunsthalle@leoben.at

 

www.faszination-schaedel.at

www.schaedelkult.at

 

Weiterlesen (Streetart Schädelkultur)

Miniaturschädel von Leonardo da Vinci. (© Foto Freisinger)

Mini-Schädel mit Leonardo da Vincis Handschrift

 

Bei der Ausstellung ist in einer kleinen Wandvitrine ein aus Kunststein gefertigter Schädel zu sehen, der durch seine Detailtreue und seine Art der Darstellung beeindruckt. Kaum jemand ahnte, dass diese knapp 8 cm große Schädelnachbildung für eine Sensation sorgen und zu einem Highlight wird. Viele Indizien sprechen dafür, dass dieses einzigartige Objekt aus den Händen des Künstlers und Forschers Leonardo da Vinci (1452 – 1519) stammt.

 

Quelle: Presseinformation der Stadt Leoben vom 17. Juni 2013.

Miniaturschädel von Leonardo da Vinci_Pr[...]
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Geheimnisvolles Gehirn. Websites und Links

Wahrnehmen, Denken, Handeln und Entdecken stehen im Zentrum des Informationsportals rund um das Gehirn. "Der Kosmos im Kopf" wird umfassend, verständlich, attraktiv und anschaulich in Wort, Bild und Ton dargestellt. Ein 3D-Modell führt auf eine faszinierende Entdeckungsreise durch das Gehirn.

 

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