Gartenanlagen und Parklandschaften in Graz

Rosenpracht in einem kleinen Vorgarten in der Naglergasse. © 2017 Reinhard A. Sudy
Diese dschungelähnliche Wildnis umgibt eine kleine Teichanlage vor dem Cafe Parkhouse im Stadtpark. © 2016 Reinhard A. Sudy

Hier lesen Sie über

  • Stadtpark und Schloßberg. In Arbeit
  • Vorgärten. Kostbare Kleinode
  • Vorgärten. Blumen, Blüten & Blätter im Jahreslauf
  • LSF Graz / Standort Süd des LKH Graz Süd-West
    • Geomantiepfad
    • Parklandschaft

Die grünen Lungen der steirischen Landeshauptstadt

Text und Fotos: Reinhard A. Sudy

Ein Foto-Bummel kreuz und quer durch den Grazer Stadtpark

Einige Baum-Granden in herbstlicher Stimmung. © 2015/2016 Reinhard A. Sudy

Wissenswertes über das "Grüne Herz" der Stadt Graz

Info-Tafel beim Statdparkzugang in der Erzherzog-Johann-Allee zwischen Cafe Promenade und Blumen-Pavillon. © 2017 Reinhard A. Sudy

2016. Der Stadtpark am östlichen Fuß des Grazer Schloßberges zählt zu den bedeutendsten und auch flächenmäßig größten Stadtparkanlagen Österreichs (22 ha). Er steht sowohl unter Naturschutz (1987) als auch unter Denkmalschutz (2002).

 

Seine 'Vorgeschichte' beginnt eigentlich schon in der Zeit, als die mächtigen Befestigungs- und Verteidigungsanlagen im Osten der Stadt Graz ihre einstige Bedeutung verloren hatten und die Bauwerke großteils abgerissen wurden. Bereits seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden diese Flächen in vielfacher Weise genutzt, aber es dauerte doch noch ein weiteres Jahrhundert bis zur Umsetzung der Idee eines Stadtparks auf diesem Areal vor der Stadtmauer. 1872 war dann die erste, weitestgehend den Plänen des Malers Ernst Matthey-Guenet folgende und am Vorbild Englischer Landschaftsgärten orientierte Gestaltung des Grazer Stadtparks fertig: Mit weitläufigen Wiesenflächen, Baum- und Strauchgruppen und den bereits bestehenden, integrierten Alleen.

 

Der von der Abteilung für Grünraum und Gewässer der Stadt Graz erstellte 'Masterplan Stadtpark 2010' enthält nicht nur wichtige Leitlinien und Prinzipien als Grundlage zur Erhaltung, Pflege, Nutzung und Entwicklung des Stadtparks. Er informiert einleitend auch sehr interessant über die Geschichte seiner Entstehung bis heute.

Der Grazer Stadtpark | www.graz.at

 

Was sich im Grün des Grazer Stadtpark so alles verbirgt

Die Waldlilie - ‚Roseggers Dichtung und Brandstetters Werk‘ - verbirgt sich ein wenig in einer kleinen Baum- und Strauchgruppe. © 2013 Reinhard A. Sudy

Schlossberg. Vom Schweizerhaus zum Garten-Stützpunkt

© 2015 Reinhard A. Sudy

2015. Im Rahmen des Grazer Architektursommers 2015 ging es über Einladung der Holding Graz Services auf den Schloßberg. Schwerpunkte der Führung waren die Entwicklung und Gestaltung des Grazer Hausbergs zum heutigen Grünraum im Herzen der Altstadt und die Architektur des neuen Garten-Stützpunktes am Schloßberg.

 

Architektur im Einklang mit Natur

Aus dem Burgberg und der einst stärksten Festung Innerösterreichs wurde eine idyllische Garten- und Parklandschaft hoch über der Stadt. Es ist vor allem Ludwig Freiherr von Welden zu verdanken, daß nach seinem Gartengestaltungskonzept der Schloßberg zu einer Garten- und Parkanlage und in der Folge zu einer Erholungslandschaft ausgebaut wurde. Heute sind Architektur, Denkmal- und Naturschutz, Wald-, Garten- und Parkkultur gemeinsam um die Erhaltung und Entwicklung dieses Erbes bemüht, ein wohl nicht immer einfaches Unterfangen.

 

Garten-Stützpunkt Schoßberg 9

Als vor einigen Jahren der Garten-Stützpunkt schrittweise den beiden Liften im Schloßberg und dem Cafe-Restaurant aiola upstairs weichen mußte, wurde nach einem neuen Standort gesucht und eine perfekte Wahl getroffen. Der neue Garten-Stützpunkt der Abteilung für Grünraum und Gewässer (der Holding Graz Services), vielen Grazern noch als Stadtgartenamt vertraut, fand seine Heimat am Platz des einstigen Schweizerhauses. Architektur zeigt sich hier - auch in vielen Details - in einer ungewöhnlich gelungenen Harmonie mit der Vorgeschichte des Platzes und seiner natürlichen Umgebung. Das unmittelbar davor das Welden-Denkmal steht,

 

 

 

Weiteres und Fotos demnächst!

 

 

Quelle:

Architektursommer 2015. Holding Graz. Führung Stadtraum: Blick hinter die Kulissen unserer Arbeit am 1. Juli 2015.

 

Links:

www.architektursommer.at.

www.holding-graz.at

 

Stand: Juli 2015.

Vorgärten. Kostbare Kleinode im Herzen von Graz

Text und Fotos: Reinhard A. Sudy

Foto: Grünraum & Gewässser / M. Jagodic

Folder über Vorgärten in der Grazer Altstadtschutzzone

 

2017. Dieser kleine, nebenan abgebildetete Folder (8/2015) gibt einen kurzen, interessanten Einblick über die Geschichte und Bedeutung der Grazer Vorgärten. Er informiert u. a. über die Bemühungen, verschwundene Grünräume vor den Häusern zu entsiegeln und zu beleben.

 

Vorgarten-Spaziergänge

 

2017. Eine Besonderheit sind die Spaziergänge mit Gertraud Prügger, der ehemaligen Geschäftsführerin des Naturschutzbundes Steiermark, zu den vielen grünen und blühenden Oasen. Unter dem Motto 'Kleinode aus der Gründerzeit' oder 'Kleinode in der Schönausiedlung'  z. B. führt sie zu Vorgärten in verschiedenen Grazer Stadtvierteln.

 

Folder Grazer Vorgärten | Entsiegeln und beleben

Grazer Vorgärten | Abteilung für Grünraum und Gewässer

 

Reste eines zum Parkplatz umfunktionierten Vorgartens vor dem Gebäude Klosterwiesgasse 61. © 2016 Reinhard A. Sudy
© 2016 Reinhard A. Sudy
© 2016 Reinhard A. Sudy

Gertraud Prügger und Mag. Andrea Kleinegger. EinBlick in Grazer Vorgärten

 

2017. Dieser Beitrag zur Kulturhauptstadt Graz 2003 führt in die faszinierende Welt der Vorgärten mit ihren teils noch erhaltenen schmiedeeisernen Zäunen, die zur Jahrhundertwende entstanden sind. In dem vom Naturschutzbund Steiermark herausgegebenen, reich bebilderten Werk führen die beiden Autorinnen nicht nur zu den schönen grünen Oasen in den Straßenzügen der steirischen Landeshauptstadt. Sie zeigen auch mahnend deren Bedrohung u. a. durch Verwahrlosung oder Umwandlung in Parkplätze auf und sind gemeinsam mit Experten verschiedener Fachrichtungen bemüht, die Bedeutung der Grazer Vorgärten stärker im Bewusstsein der Grazer Bevölkerung zu verankern.

 

EinBlick in Grazer Vorgärten.

Weishaupt Verlag 2003, 136 Seiten. € 19,90.

Die Pflanzenwelt der Vorgärten im Jahreslauf

Text und Fotos: Reinhard A. Sudy

Juli 2016. Eine bunte Vielfalt blühender Blumen und Sträucher im Frühling, im Sommer und auch noch im frühen Herbst, die herbstliche Färbung von Sträuchern und Laubbäumen und das satte Grün der Nadelbäume im weissen Schnee schmücken die Vorgärten der Grazer Innenstadt das ganze Jahr über.

Erste vorsichtige "Gehversuche" und Farbenpracht im Frühling

Ein erstes Frühlingserwachen. © 2016 Reinhard A. Sudy

Farbenfroher Sommer und bunter Herbst

Erster Frost und reizvolle Winterszenen

Hespeln (Mispeln) im ersten Winterfrost. © 2009 Reinhard A. Sudy

Naturraum Landesnervenklinik Sigmund Freud Graz

Text und Fotos: Reinhard A. Sudy

Geomantiepfad. Landesnervenklinik Sigmund Freud

2015. Der Einfluss von Wasseradern oder des Mondes auf unsere Wohn- und Lebensbereiche sind bekannte Beispiele der Geomantie - des Gespürs für die Erde. Mit Expertenhilfe wurden die Energiezentren und Energieströme der LSF Graz erkundet und unter anderem die vier Hauptpunkte Feuer-Erde-Wasser-Luft verortet.

Der Folder informiert über Geomantie, führt zu den Stationen des Geomantiepfades in der LSF Graz und lädt zum Verweilen und Spüren ein.

 

www.lsf-graz.at

Geomantiepfad in der LSF Graz. Auszug aus dem Folder.

Parklandschaft. Landesnervenklinik Sigmund Freud

Die Landesnervenklinik Sigmund Freud (LSF) Graz blickt auf eine lange Geschichte und teils noch unbekannte Ereignisse zurück. Die Entwicklungen der letzten Jahre sind aber geprägt von beeindruckender Qualität: Die Mauern wurden abgetragen und eine Gedenkstätte eingerichtet, für die berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen gab es Auszeichnungen, Hand in Hand erfolgten strukturelle und bauliche Verbesserungen, und die weitläufige "Parklandschaft der LSF Graz" ist zu einer für alle offenen gepflegten, grünen Oase im südlichen Graz geworden.

Gärten, Rasenflächen und Blumenwiesen, Sträucher und Baumgruppen in der LSF Graz. Wiesen und alte Baumbestände im Wechselspiel. (Fotos: Sudy)

Entspannung, Therapie und Geomantie in den Parkanlagen, Gärten und Freiräumen der Landesnervenklinik Sigmund Freud (LSF Graz).

 

Parklandschaften dienen der Entspannung und Erholung, sie fördern Kontakte und Kommunikation. Sie sind „opera aperta", also Werke, die nie vollendet sind. Die Studie „Ginkgo", das ist der Name eines Zierbaumes, befasst sich umfassend mit den Außenanlagen der LSF Graz. Unter der Leitung von Dipl. Ing. Michael Pansinger und Dipl. Ing. Edith Pump wurden die Entstehung und der Stand der heutigen Parkanlagen, Gärten und Freiräume dargestellt und Rahmenbedingungen für ihre weitere Entwicklung entwickelt. Dabei soll Altes weitergeführt und durch Neues bereichert werden.
 
Ginkgo
Der Ginkgo-Baum (Ginkgo Biloba) war ursprünglich in Ostasien beheimatet, wurde im 18. Jahrhundert nach Europa gebracht und findet sich heute häufig als Zierbaum in unseren Parkanlagen und Gärten. Der sommergrüne, gegen Rauchgase und andere Schadstoffe sehr widerstandsfähige Baum kann bis zu 30 Meter hoch werden. Bemerkenswert sind seine langen gestielten, fächerförmigen Blätter.
Der Ginkgo-Baum war bereits mehrfach Anlass für Diskussionen darüber, ob zeitgenössische Gestaltungselemente und Materialien mit einem historischen Ambiente vereinbar sind, ob Neues, Unbekanntes und auch Unbequemes zugelassen und Altes, Vertrautes erhalten werden soll: Und wie beides nebeneinander Platz haben kann.
Ginkgo ist daher eine treffende Bezeichnung für das umfassende Grün- und Freiraumentwicklungskonzept (2008), dass das gesamte Areal der LSF Graz erfasst und eine Grundlage für die langfristige Nutzung, Entwicklung und Gestaltung der Außenlagen schaffte. Diese Entwicklungskonzept zeigt die unwahrscheinlich vielfältigen Aspekte der Gärten (als belebte Zonen, Zonen von Aktivitäten aber auch von Ruhe und Kommunikation, geschlossene Gärten, Wege und Oberflächen, Vegetation und Begrenzungsformen), der Verkehrsflächen und ihrer Beleuchtung und der landwirtschaftlichen Flächen.

 



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