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Bühnen- und Kostümgestalterin Anne Marie Legenstein

Text: Hedi Grager

Foto: Privat

Bühnen- und Kostümgestalterin Anne Marie Legenstein.
Das Publikum sieht erwartungsvoll auf die Bühne und begeistert sich an Schauspielern, Tänzern und Sängern. Es ist fasziniert von den Bühnenbildern, Kostümen und Lichteffekten. Aber wer steht hinter diesen Bühnenbildern und Kostümen?
Bühnen- und Kostümgestaltung

Anne Marie Legenstein ist eine anerkannte und hervorragende Bühnen- und Kostümgestalterin mit internationaler Erfahrung. Sie wurde in Bad Radkersburg geboren und studierte an der Musikhochschule Graz Bühnen- und Kostümgestaltung. Ihre Arbeit brachte sie unter anderem nach Berlin ans Renaissance Theater, nach Stockholm ins Königliche Opernhaus, nach München (Gärntnerplatztheater) oder auch nach Frankfurt. In Wien arbeitete sie am Theater an der Josefstadt, der Wiener Staatsoper für „Le Renard" und an der Volksoper. In ihrer Heimatstadt Graz arbeitete sie zunächst für mehrere Produktionen am Schauspielhaus, bis Darrel Toulon sie für seine Ballettstücke ans Opernhaus holte. „Die Zusammenarbeit mit ihm macht besondere Freude, da er nicht nur ein guter Choreograph, sondern auch ein besonderer Mensch ist." Gemeinsam erarbeiteten sie „Cinderella", „Der Feuervogel", „Romeo und Julia", „Dornröschen". Derzeit arbeiten sie an „Der Nussknacker", der am 24. Nov. 2006 Premiere haben wird.

 

Publikum verzaubern

„Ich liebe meine Arbeit, die mir erlaubt, Geschichten zu erzählen, zu träumen und mit immer wieder neuen Menschen auf und hinter der Bühne an einem gemeinsamen Ziel zu arbeiten. Die interessanteste Produktion für mich ist immer die, an der ich gerade arbeite.
Für mich hat es nichts mit der Größe oder Berühmtheit eines Theaters zu tun, sondern immer nur mit den Menschen, ob eine Produktion gelingt oder nicht - ob wir es schaffen, das Publikum für die kurze Zeit eines Abends in eine andere Welt zu entführen und zu berühren."

Kontakt: annemarie.legenstein@schullin.at

 

 

Stand: 2006. Zuletzt geringfügig geändert am 17. August 2012.
Veröffentlicht als KunstKulturTipp in Gsund. Menschen helfen Menschen. Nr. 51 September 2006. Seite 59.