Bordeaux. Weltkulturerbe und Tor in ein Weinparadies

Text: Reinhard A. Sudy

Fotos: Hedi Grager, Reinhard A. Sudy

Bordeaux. Blick über den Place du Palais auf das prächtige Torgebäude Porte Cailhau. (Foto: Sudy) Mittagsschatten am Place du Palais mit Porte Cailhau. (Foto: Sudy)

 

Träge fließt die Garonne durch die Universitätsstadt Bordeaux, die Hauptstadt der Region Aquitaine (www.tourisme-aquitaine.fr). Flussabwärts vereinigt sie sich dann mit der Dordogne und heißt als breiter, trichterförmig in den Atlantik mündender Fluss auf einmal Gironde.  Um den ganzen Charme von Bordeaux kennenzulernen, das seit 2007 Weltkulturerbe und das Tor zu den 56 umliegenden Weinanbaugebieten ist, braucht es Zeit (www.bordeaux-tourisme.com, www.bordeaux.fr).

 

Stadtbummel

Ein Spaziergang durch das fußgängerfreundlich gestaltete Stadtzentrum, vorbei an prachtvollen und erhabenen Bauten, über weitläufige und über kleine Plätze mit Cafes und Restaurants, entlang den mit hellem Stein erbauten, eleganten Häuserfronten der Quais, wo am Sonntag die Bordelaiser der Garonne entlang flanieren, und durch die malerischen Gassen eines Altstadtviertels, zeigt die ganze Vielfalt und Schönheit dieser stolzen Stadt.

 

Altstadtviertel

Zu diesen nach ihren Kirchen benannten Altstadtvierteln gehören Saint Pierre, mit den beiden durch Cafes und Restaurants belebten Plätzen, dem Place du Parlement und dem kleineren Place Saint Pierre, sowie Saint Eloi mit einem Wahrzeichen von Bordeaux, dem Stadttor Grosse Cloche mit den beiden Türmen und der Glocke.

 

Hoteltipp

Ideal gelegen, in einem stilvollen Gebäude des 18. Jahrhunderts, sind die 34 Zimmer des „Hotel des Quatre Soeurs“ am Anfang des Cours du 30 Juillet (www.hotel-bordeaux-centre.com).

 

Fußgängerzone und Markt

Greifbar nahe sind eine Touristeninformation und ihr gegenüber das Maison du Vin (3, Cours du 30 Juillet), in dem sich eine erste Wein-Kostprobe anbietet. Nur wenige Schritte weiter öffnet sich der Place de la Comédia, an dem eine Fußgängerzone mit der endlosen Geschäftsstraße Rue Sainte-Catherine beginnt. Zu einem Imbiss verführen die kleinen Lokale rund um den Markt, dem Marché des Grands Hommes, im Herzen eines eleganten Einkaufsviertels. Auch den höchsten Ansprüchen gerecht wird das Restaurant Jean Ramet am Place Jean Jaurès, der sich zum Quai und zur Garonne hin öffnet (www.restaurant-jean-ramet-fr).

 

 

Stand: Juni 2012.

Auszugsweise und geändert veröffentlicht: 1. Bordeaux. Liebe erst auf den zweiten Blick. In: Gsund. Die besten Seiten Der KAGes. Nr. 64 Dezember 2009. Seite 63. 2. Aquitanien. In: box. das südsteiermark magazin. Ausgabe 49 Sommer 2011. Seite 28 - 29. 

Bordeaux. Fotogalerie (2012)

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