Stadt an der Mur. Mit ihren Bächen und Kanälen

"Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; das Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück" Thales von Milet (um 625 - 545 v. Chr.)

Frühlingserwachen am Grazer Murufer. © 2017 Reinhard A. Sudy

In welchen Strom mündet die Mur?
Die Mur entspringt südöstlich des Murtörls (2.260 m) in der so genannten Schmalzgrube in den Niederen Tauern (an der Grenze zu den Hohen Tauern) im Salzburger Lungau, fließt weiter als Hauptfluss durch die Steiermark. In der Südsteiermark bildet sie die Grenze zu Slowenien. Sie mündet nach 453 km bei Legrad an der kroatisch-ungarischen Grenze in die Drau.

Johannes Gepp (Hrsg.). Die Mur in Graz

 

2017. Wie ein blau-grünes, bei Hochwasser auch schon mal braun-schäumendes Band strömt die Mur von Norden nach Süden durch die steirische Landeshauptstadt. Untrennbar mit dem Grazer Stadtbild verbunden "herrscht in und an der Mur pulsierendes Leben!" verspricht der Pressetext dieses schönen und informativen Bildbandes. Johannes Gepp breitet darin gemeinsam mit 45 Fachautoren ein vielschichtes Netz unterschiedlichster und kaum bekannter Perspektiven von Natur und Kultur über die Mur in Graz. Einmal ging ich auf eine Wanderung entlang der Mur vom Stadtzentrum bis zum Kraftwerk Weinzödl weit im Norden, und einmal führten mich die Beiträge von der Hauptbrücke alias Erzherzog-Johann-Brücke bis zur Thondorfer Altarm-Bucht weit im Süden der steirischen Landeshauptstadt. Rund um die vielen Murbrücken im Grazer Großraum eröffnen großformatige und herrrliche Aufnahmen dem Leser ganz neue Perspektiven, und mit 850 Fotos und den Texten der Autoren geht es auf eine lebendige Reise in eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt und eine einzigartigen Lebens- und Erholungsraum.

 

Die Mur in Graz. Das grüne Band unserer Stadt.

Freya Verlag 2017. 272 Seiten. € 24,90.

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