Specials aus der Welt von Architektur und Design

Hier lesen Sie über

  • Südtiroler Platz in Graz. Gastgarten-Gestaltung-Wettbewerb | Vorschau
  • zuschnitt. Ornamente 
  • zuschnitt. Holztüren 
  • HDA Graz. EUROPAN15 - Productive Cities 2
  • Herbert Eichholzer. Architekturförderungspreis und Kaiser-Josef-Garage

Die News und Specials aus aller Welt über Architektur und Design der Vorjahre sind bereits im Archiv.

Graz. Vorplatzgestaltung bei Kunsthauscafé und HDA

Ohne die bunten Tische und Sessel wirkt der kleine Vorplatz zwisschen HDA und Kunsthauscafè stimmungslos. © 2019 Reinhard A. Sudy

 

 

Vorschau / noch in Arbeit  

 

 

März 2020. Für die Gestaltung des Vorplatzes zwischen dem Kunsthauscafé und dem HDA -  Haus der Architektur am Südtiroler Platz wird ein Wettbewerb für Architekturstudierende in Graz ausgelobt. Dieser Bereich ist zugleich Außenraum für die Gastronomie des Kunsthauses und 'Schaufenster' und Dialograum des HDA.

Für das Kulturjahr 2020 suchen beide Häuser eine neue Gestaltung, um einen gemeinsamen und signifikanten Treffpunkt zu schaffen.

 

Aufgabenstellung

Aufgabe ist es, mit möglichst einfachen Mitteln dem kleinen Platz ein neues und prägnantes Gesicht zu verleihen – sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Dazu sollen die wichtigen bestehenden Elemente des Platzes wie der vorhandene Baum, die Sitzstufen vor dem Café und die Schaufenster des HDA in die Gestaltung einbezogen werden. Die Rahmenbedingungen der Genehmigung des Gastronomiebetriebes müssen eingehalten werden. 

 

 

Die eingereichten Arbeiten werden von einer unabhängigen, interdisziplinär besetzten Jury bewertet. 

  • Michael Schunko, Kunsthauscafé
  • Thomas Fischer, Straßen- und Brückenbauamt der Stadt Graz
  • Klemens Klinar, Referat Öffentlicher Raum der Stadt Graz

  • Günter Riegler, Kulturstadtrat der Stadt Graz 
  • Barbara Steiner, Direktorin Kunsthaus Graz
  • Gernot Ritter, Hofrichter-Ritter Architekten, Graz
  • Beate Engelhorn, Geschäftsführerin HDA Graz

Der erste Preis soll bereits 2020 realisiert werden.

 

Quellen: 

1. HDA-News spezial: Studierendenwettbewerb-GastGARTEN/ Kulturjahr 2020 vom 18.12.2019

Ornamente im Holzbau. Verzierungen mit Gedanken?

Februar 2020. 'Das Ornament. Redekunst in Holz' heisst es schlicht auf der Titelseite der zuschnitt-Ausgabe 72 vom Dezember 2018. Ihr Coverbild zeigt einen kleinen aber feinen Ausschnitt einer dunkel gehaltenen Holzschindel-Fassade der Schule Grangécole in Orsonnens in den Westschweizer Alpen.

Dann aber geht es auf Seite 3 kurz zur Sache, bevor viele, schöne und kunstvolle Ornament-Beispielei m historischen und modernen Holzbau präsentiert werden: immer mit Informationen, was man sieht, wie es gemacht ist, warum sich der Architekt dafür entschieden hat und die Wirkung.

 

Ornament. Ja oder nein?

Kleingedruckt, unterhalb des hilfreich-informativen Editorials von Anne Isopp, wird Hermann Czech zitiert, einer der bekanntesten Architekten Österreichs. Er 'untermauert' den Loos'schen Ansatz, wonach Ornament das ist, was man weglassen kann. Mag ja sein, es wäre aber schade um all das, was vielen als Verzierung, Muster oder Ornament gefällt und in der Architektur auch seinen Platz (erhalten) hat.

www.zuschnitt.at

 

Holztüren. Bitte anklopfen, öffnen und eintreten

Februar 2020. 'Einfach öffnen und eintreten. Dahinter erwartet Sie allerlei Wissenswertes über Türen' - so freundlich begrüßt die Titelseite diese Zuschnitt-Ausgabe seine Leser.

Dann informiert eingangs eine kurze, aber dennoch sehr informative Übersicht über Arten von Innen- und (geschützte, teilgeschützte oder ungeschützte) Außentüren, über Öffnungsarten wie drehen, pendeln und schieben, Falzquerschnitte, Türblattkonstruktionen, mögliche Oberflächen und gängige Holzarten, Marktanteile von Holztüren in Österreich und verschiedenste Anforderungen vom Rauch- und Brandschutz bis zu Türgrößen. 

 

Von Zielkonflikten und Türen in Pflegeheimen

Ebenso interessant sind die Ausführungen über mögliche Zielkonflikte durch große Erwartungshaltungen an moderne Türen - wie leichte Bedienbarkeit, Schutz vor Rauch, Feuer und Einbruch - oder über die phantasiereiche Türgestaltung in einem Pflegeheim, um dementen Bewohnern die Orientierung zu erleichtern.

 

Hufeisensiedlung und Redensarten

Wirklich genial ist eine Idee des Architekten Bruno Taut, der mit Füllungstüren mit sieben verschiedenen Füllungen - quadratisch, rechteckig, opak und transluzent - und sechs unterschiedlichen Farbkonzepten 42 abwechslungsreiche Türen für die Hufeisensiedlung in Berlin entwickelte. Und zum Schmunzeln ist Gabriele Kaisers Beitrag

über die vielen Tür-und-Tor Redenswendungen, eingebettet in ihre Ausführungen über Robert Musils polemischen Nachruf auf Tür und Tor.

www.zuschnitt.at

 

Auch Türkloper haben ihre Faszination

Beim Rundgang durch Mdina im Herzen der Insel Malta war ich überrascht von den vielen Formen farbenfroher Haustüren mit ihren oft phantasievollen Türklopfern.

Ausstellung im HDA. EUROPAN15 – Productive Cities 2

Jänner 2020. Die Ausstellung EUROPAN15 – Productive Cities 2 im HDA Graz zeigt alle vorausgewählten und prämierten Projekte der fünf österreichischen Standorte Graz, Innsbruck, Villach, Weiz und Wien. Die Preisverleihung mit allen internationalen und nationalen Preisträgern bildet den Auftakt zur Ausstellung.

 

EUROPAN

Das ist der europaweit größte Wettbewerb für innovativen Urbanismus und Architektur für junge internationale Planer, Stadtplaner und Landschaftsplaner unter 40 Jahren.

EUROPAN15 setzte auf Synergien und erweiterte das Thema "Produktive Stadt" um die drei wichtigen Komponenten Ressourcen, Mobilität und Fairness. 

 

www.europan.at | Europan Verein zur Förderung von Architektur, Wohnungs- und Städtebau

www.europan-europe.eu | EUROPAN EUROPE

 

Winner Graz - 47Nord15Ost

Die Stadt Graz hat - gemeinsam mit dem Liegenschaftsentwickler P41 - mit dem diesjährigen Standort entlang der Puchstraße eines der letzten innerstädtischen Industriegebieten in Graz eingebracht.

 

Haus der Architektur
Mariahilferstraße 2, A-8020 Graz

Preisverleihung und Ausstellungseröffnung: 30. Jänner 2020, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 31. Jänner bis 18. Februar 2020, Di-So, 10-18 Uhr

 

Quelle: HDA-News vom 22.1.2020

Herbert-Eichholzer-Architekturförderungspreis - eine Nachlese | Operngarage - heute Kaiser-Josef-Garage 

Kaiser-Josef-Garage | Schlögelgasse 5, A-8010 Graz. © 2019 Reinhard A. Sudy

Jänner 2020. Die Stadt Graz vergibt alle zwei Jahre einen Förderungspreis an begabte Architekturstudierende der TU Graz, der nach dem Grazer Architekten Herbert Eichholzer (1903-1943) benannt ist. Damit zeigen die Stadt Graz und auch die Technische Universität Graz ihre Verbundenheit mit Herbert Eichholzer. Und sie führen die Auseinandersetzung des (selbst)kritischen Architekten mit den Strömungen seiner Zeit fort und setzen dem architektonischen Schaffen Herbert Eichholzers ein bleibendes Denkmal.

 

Weiterlesen | Architekt und Widerstandskämpfer Herbert Eichholzer

 

Herbert-Eichholzer-Architekturförderungspreis 2019

Die Vergabe 2019 erfolgte nach einer Ausschreibung durch die Grazer Fakultät für Architektur. Die Organisation des Wettbewerbs für die Studierenden wurde vom Institut für Gebäudelehre in Kooperation mit dem GAM.Lab und dem Haus der Architektur durchgeführt. 

 

Einst 'Operngarage' - heute Kaiser-Josef-Garage

Herbert Eichholzer hat durch seinen politischen Widerstand und seine architektonischen Visionen immer wieder versucht, "die Koordination des Möglichen zu verändern" (Slavoj Žižek über Utopie aus "Die politische Suspension des Ethischen"). So machte er auch vor seinen eigenen Projekten nicht halt und überplante z. B. kurz nach ihrer Fertigstellung die von ihm und Rudolf Nowotny entworfene 'Operngarage', die heute Kaiser-Josef-Garage heisst. [Den Namen 'Operngarage' hat heute die Tiefgarage am Opernring, Hamerlinggasse 3]. Dieser neue Entwurf wurde aber nicht umgesetzt und so ist das ursprüngliche Parkhaus heute noch fast unverändert im Innenhof eines Gründerzeitblocks in der Schlögelgasse 5 zwischen dem Kaiser-Josef-Platz und dem Dietrichsteinplatz angesiedelt.

Na ja, die Tankstelle mit den drei Zapfsäulen im kleinen Vorhof - links im Bild zu sehen - gibt es nicht mehr. Die durchgehende Fensterfront der Südseite wurde zugemauert, und von den blau glasierten Nummerierungen der Garagenboxen ist die '8' bei Restaurierungsarbeiten kaputt gegangen.

 

 

 

Von der Garage zum Treibhaus - Wettbewerbs-Thema 2019

Gegenstand des Wettbewerbs für die Studierenden im Jahr 2019 war der Entwurf eines 'Treibhauses', eines Gemeinschaftsgebäudes mit Blick auf den Kaiser-Josef-Platz-Markt und dem Themenschwerpunkt 'Essen'. Die bestehende Garagen-Halle sollte dabei zu einem Glas- und Gewächshaus umgestaltet und das an der Straße befindliche Wohngebäude durch einen Neubau mit öffentlich-gemeinschaftlicher Nutzung ersetzt werden.

1. Preis für "Ein Garten für die Stadt" von Riham El Moazen und Anna Maria Jäger. Foto Copyright: 2019 Reinhard A. Sudy

Ausstellungseröffnung & Preisverleihung 2019

Ende November 2019 war es wieder soweit. Nach der Vorstellung der Siegerprojekte des Herbert Eichholzer Architekturförderungspreises 2019 durch die Jury wurde die Ausstellung im HDA [Haus der Architektur im Eckgebäude Mariahilferstraße 2 und Südtirolerplatz 4] eröffnet. Sie zeigte die Arbeiten der Preisträger sowie alle weiteren eingereichten Arbeiten.

 

Der kleine, fertig gestaltete Ausstellungsraum im HDA. © 2019 Reinhard A. Sudy

 

HDA -  Das Haus der Architektur im Palais Thinnfeld

Palais Thinnfeld, Graz. © 2019 Reinhard A. Sudy

Das Palais Thinnfeld an der Ecke Mariahilfer Straße und Südtiroler Platz ist ein kleines spätbarockes Stadtpalais. Hier haben heute das Haus der Architektur, das Landesmuseum Joanneum und der Grazer Kunstverein Büros und Ausstellungsflächen.

 

Ebenerdig und im Eck dieses Gebäudes [Mariahilferstraße 2 und Südtirolerplatz 4] liegt der kleine Ausstellungsraum des HDA.

 

HDA - Haus der Architektur

Mariahilferstraße 2, A-8020 Graz

Telefon: +43.316.323500–16

E-Mail: presse@hda-graz.at

Web: www.hda-graz.at

 

 

Quellen und Links: 

  • HDA-News: Herbert Eichholzer Architekturförderungspreis 2019 | 13. November 2019
  • www.kultur.graz.at/kulturamt/108Herbert-Eichholzer-Architekturförderungspreis

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