Unterwegs. In Galerien & Museen und Anderswo

Die Ausstellungen und News aus aller Welt über Kunst und Kultur der Vorjahre sind bereits im Archiv [Siehe bitte die linke Spalte].

 

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  • Kaiserschild Walls of Vision
  • Amazons of Pop! | Monica Bonvicini
  • UNESCO-Welterbetag. Schloss Eggenberg

Kaiserschild Walls of Vision. Streetart-Künstler sehen Kunstwerke der Alten Galerie Graz neu! 

Kaiserschild Walls of Vision - Neuinterpretation. Foto: Franziska Liehl

Oktober/November 2022. Die zeitgenössische Neuinterpretation von Kunstwerken der Alten Galerie Graz durch Streetart-Künstler ist ein faszinierendes Projekt der Zusammenarbeit von Alte Galerie Graz und Kaiserschildstiftung. 

"Kaiserschild Walls of Vision" bringt alte Gemälde aus der Kunstsammlung der Kaiserschild-Stiftung von Streetart-Künstlern neu gesehen und gestaltet auf Fassaden im öffentlichen Raum. 

 

Dorfstraße mit Drehleierspieler | Dorfplatz mit Ukulelespielerin

Die erste Fassade entstand nun zusammen mit dem Künstlerduo Jana&Js in Wien. Grundlage für deren Arbeit ist die Interpretation des Gemäldes "Dorfstraße mit Drehleierspieler" aus dem 17. Jahrhundert von Adriaen van Ostade. Das so entstandene Werk trägt nun im 21. Jahrhundert den Titel „Dorfplatz mit Ukulelespielerin“. Es hat eine ähnliche Struktur und zeigt die gleiche Anzahl an Personen in nahezu gleichen Positionen wie das Werk von Adriaen van Ostade.

 

 

Quelle: Presseinformation Universalmuseum Joanneum vom 11.       

           Oktober 2022 | Kunst der Alten Galerie Graz neu interpretiert

 

Amazons of Pop!                                          Künstlerinnen, Superheldinnen, Ikonen 1961‒1973                                                                                        Monica Bonvicini. I Don’t Like You Very Much

Marjorie Strider, "Girl with open mouth", 1963. © Michael Chutko, Grafische Gestaltung: Ariane Spanier
Monica Bonvicini, "Italian Homes", 2019. Collage, Courtesy Monica Bonvicini, Galleria Raffaella Cortese und Bildrecht, Wien 2022

Mai 2022. Eigentlich sind es gleich zwei neue Ausstellungen im Grazer Kunsthaus, die sich der Bandbreite an weiblichen Positionen und dem Ausbruch aus gesellschaftlichen Zuschreibungen widmen.

 

Amazons of Pop! Künstlerinnen, Superheldinnen, Ikonen 1961‒1973 befasst sich als Gruppenausstellung ausführlich mit den Ausdrucksformen einer Generation von Frauen aus Europa und Nordamerika, die selbstbewusst und ausdrucksstark die weniger bekannte Seite der Pop-Art formen.

 

Parallel hinterfragt Monica Bonvicini mit der Ausstellung I Don’t Like You Very Much das Haus und die damit verbundenen Raumordnungen und Machtstrukturen.

Amazons of Pop!

Künstlerinnen, Superheldinnen, Ikonen 1961‒1973 

 

Amazons of Pop! entführt mit rund 120 Werken aus Malerei, Installation, Performance, Skulptur und Film in die Welt des Pop und in eine Zeit des Aufbruchs der 1960er- und beginnenden 1970er-Jahre. Nach Stationen im MAMAC in Nizza und der Kunsthalle zu Kiel nimmt die Ausstellung im Kunsthaus Graz zusätzlich österreichische Pop-Art-Tendenzen auf.

 

Gezeigt werden faszinierende und eigenwillige Werke von Evelyne Axell, Barbarella, Brigitte Bardot, Marion Baruch, Pauline Boty, Martine Canneel, Lourdes Castro, Judy Chicago, Chryssa, France Cristini, Christa Dichgans, VALIE EXPORT, Jane Fonda, Ruth Francken, Ángela García, Angela Hareiter, Jann Haworth, Dorothy Iannone, Jodelle & Pravda La Survireuse, Corita Kent, Kiki Kogelnik, Auguste Kronheim, Kay Kurt, Nicola L., Ketty La Rocca, Natalia LL, Milvia Maglione, Lucia Marcucci, Marie Menken, Marilyn Monroe, Isabel Oliver, Yoko Ono, Ulrike Ottinger, Emma Peel, Ingeborg G. Pluhar, Martha Rosler, Niki de Saint Phalle, Carolee Schneemann, Marjorie Strider, Sturtevant, Valentina Tereshkova, May Wilson.

 

Monica Bonvicini. I Don't Like You Very Much

 

Im Mittelpunkt dieser gemeinsam mit dem Kunst Museum Winterthur konzipierten und durchgeführten Ausstellung stehen das Haus und damit verbundene Raumordnungen und Machtstrukturen.

  • Bei der Arbeit As Walls Keep Shifting handelt es sich um die Hälfte des 1:1-Holzskeletts eines italienischen Zweifamilienhauses, einer „villetta“. Sie fungiert als Installation, Skulptur und Bühne und bildet das Gerüst für weitere Werke Bonvicinis sowie für Performances, Lesungen und Konzerte anderer Künstler*innen aus den Bereichen Literatur, Musik und der performativen Künste.
  • Dazu zu zeigt das Kunsthaus Graz Bonvicinis Fotoserie Italian Homes, Aufnahmen von überformten und umgestalteten seriell gebauten Wohnhäusern in der Lombardei der späten 1970er-Jahre.
VALIE EXPORT, "VALIE EXPORT - SMART EXPORT Selbstporträt", 1970. © VALIE EXPORT/Bildrecht, Wien 2021, Foto: Gertraud Wolfschwenger Courtesy VALIE EXPORT

Kunsthaus Graz

Lendkai 1, A-8020 Graz

 

Laufzeit: 

22. April bis 28. August 2022

 

Info Ausstellungen: +43 316 8017 9200
presse@museum-joanneum.at

www.kunsthausgraz.at

 

Amazons of Pop!

Künstlerinnen, Superheldinnen, Ikonen, 1961–1973

 

Eine Ausstellung des MAMAC Nizza (zu sehen unter dem Titel "She-Bam Pow Pop Wizz! Les Amazones du Pop") in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle zu Kiel und dem Kunsthaus Graz sowie der Unterstützung von Manifesto Expo.

 

Monica Bonvicini

I Don't Like You Very Much

 

Im Mittelpunkt der gemeinsam mit dem Kunst Museum Winterthur konzipierten dreiteiligen Schau stehen das Haus und die damit verbundenen Raumordnungen und Machtstrukturen.

 

 

Quellen: Presseinfos Universalmuseum Joanneum vom 13. und 21.                   April 2022.  

50 Jahre UNESCO-Welterbe: Auch Schloss Eggenberg beteiligt sich am internationalen Aktionstag

Das UNESCO-Welterbe feiert heuer ein rundes Jubiläum:

 

Vor genau 50 Jahren formulierte die internationale Staatengemeinschaft das gemeinsame Ziel, Natur- und Kulturschätze der Welt zu bewahren. Vor 30 Jahren unterzeichnete Österreich die Welterbekonvention und vor zwölf Jahren ist Schloss Eggenberg als Teil der Welterbestätte „Graz & Schloss Eggenberg“  in die exklusive Runde jener herausragenden Kulturstätten aufgenommen worden, die als ideeller Besitz der gesamten Menschheit gelten.

Schloss Eggenberg. Foto: Harry Schiffer

April 2022. Am 18. April öffnet Schloss Eggenberg seine Prunkräume und zeigt, worin der einzigartige Wert dieses geschützten Bauwerkes besteht und wie der Alltag hinter den Fassaden einer Welterbestätte aussieht. Mit einem vielfältigen Programm am „Österreichischen Welterbetag" lädt das Schloss zum Entdecken und Staunen ein.

 

Das Programm:

 

Welterbe entdecken

Führungen durch die Prunkräume für alle, die Eggenberg kennenlernen möchten, 10:15‒16:45 Uhr, zu jeder Viertelstunde

 

Themenführungen:

 

Welterbe (er)leben und erhalten

Was Eggenberg so besonders macht und wie wir es schützen können, Führungen um 11 und 13 Uhr

 

Welterbe Backstage

Einblicke hinter die Kulissen eines Gesamtkunstwerks – vom Keller bis zum Dachboden, Führungen um 10, 14, 15 und 16 Uhr

 

KulturGut verstehen

Vermittlung und Besucher*innenmanagement in Schloss Eggenberg, Führung um 12 Uhr

 

Tausend und eine Pracht

Schloss Eggenberg und seine unzähligen kostbaren Bestandteile, Interaktive Führungen für die ganze Familie um 10 und 14:30 Uhr

 

Dudelsack, Backgammon und die Falknerei

Immaterielles Kulturerbe in der Kunst, Führungen durch die Alte Galerie um 11 und 14 Uhr

 

Der Schlosspark – ein Landschaftsgemälde

Führung um 15 Uhr

 

UNESCO-Welterbetag 2022

18. April 2022, 10‒18 Uhr

Schloss Eggenberg, Eggenberger Allee 90, 8020 Graz

www.welterbe-eggenberg.at/feiern

 

Anmeldung: Gratis-Zeitkarten für alle Führungen sind am selben Tag ab 9:30 Uhr für alle Programmpunkte am Vormittag und ab 13 Uhr für das Nachmittagsprogramm erhältlich. Auskünfte: info-eggenberg@museum-joanneum.at oder +43 316/8017-9560.

 

 

Quelle: Presseinfo Universalmuseum Joanneum vom 14. April 2022.  

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