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Maria Cäsar (1920 –2017)

Text: Reinhard A. Sudy

Fotos: Reinhard A. Sudy

© 2021 Reinhard A. Sudy

Maria Cäsar

Bürgerin der Stadt Graz, verstorben am 1. September 2017

 

Gemeinderatsbeschluss am 30. März 1995, Festsitzung am 27. April 1995

 

Zur Person

Maria Cäsar © Stadt Graz/Fischer

 

Maria Cäsar wurde am 13. September 1920 in Prävali im heutigen Slowenien geboren und übersiedelte nach dem Ersten Weltkrieges mit ihren Eltern nach Judenburg.

 

Quelle: 

https://www.graz.at/cms/beitrag/10197488/7772794/Maria_Caesar.html

 

Im Mai 1939 wurde Maria Cäsar von der Gestapo in Judenburg verhaftet und dem Landesgericht in Graz überstellt, wo sie wegen Vorbereitung zum Hochverrat 15 Monate in Haft war. 

1943, kurz nach der Geburt ihres ersten Kindes, verstarb ihr erster Mann, der als deutscher Soldat an der Ostfront kämpfte. In den letzten Kriegsmonaten fand sie bei ihren Verwandten im ehemaligen Jugoslawien Unterschlupf.

 

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges war sie als Zeitzeugin stets darum bemüht, ihre Erfahrungen besonders der Jugend zugänglich zu machen.

Sie war ein wesentlicher Motor der Erinnerungskultur durch das Zeitzeugenprogramm sowohl für die Grazer Karl-Franzens-Universität wie auch für die Stadt Graz.

 

Für ihre nimmermüden Bestrebungen für die heute so selbstverständlich erscheinenden Werte, Freiheit und Demokratie, wurde ihr 1978 das Ehrenzeichen für Verdienste um die Befreiung Österreichs verliehen.

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