Wandern und genießen an Seen und Flüssen

 

Mit meinen Fotos und Erzählungen über Wege und Lokale in diesem modernen Bildwanderführer möchte ich Sie für die Vielfalt und Schönheit dieser Region im Steirischen Süden begeistern. 

 

Umfang               248 Seiten

Format                17 x 24 cm

Abbildungen         durchgehend färbig

Verlag                  Buchschmiede

Erscheinungsjahr  2022

Softcover             23,00

Hardcover            33,00

e-Book                  6,99

 

 

Online erhältlich z. B. bei der Buchschmiede

 

Steirischer Süden. Wandern und Genießen 

Weit ins süd- und weststeirische Hügelland reicht der Blick vor der Panoramaschenke Tertinek [Altenbach 35, 8455 Oberhaag]. © 2019 Reinhard A. Sudy
Reinhard A. Sudy. Foto: Jasmin Rathkolb

2020. 'Südsteiermark, Schilcherland & Lipizzanerheimat' übertitelt das steirische Tourismusportal die Beschreibung der Vielfalt an Natur- und Kultur-Landschaften, Freizeit- und Genussangeboten der weitläufigen Süd- und Weststeiermark. Da passt es gut, dass das in eine 'sanfte und grüne Hügellandschaft eingebettete Lipizzanergestüt Piber' 2020 seinen 100. Geburtstag feiert. 

Und im Südosten der Steiermark hat sich das Thermen- und Vulkanland zu einem weiteren touristischen Highlight entwickelt.

[Stand 2020]

 

Steirischer Süden

Da die politischen Bezirke der Steiermark, die teils übergreifende Landes-Regionalplanung und ab 2021 eine neue touristische Landkarte räumlich nicht deckungsgleich sind, habe ich die politischen Bezirke Voitsberg, Deutschlandsberg, Leibnitz und Südoststeiermark als 'Steirischer Süden zusammengefasst. Vielleicht wird es dadurch einfacher.

Von Westen nach Osten

Ich führe Sie hier aber zuerst zu den großen Freizeit- und Stauseen im weststeirischen Randbergland, nehme Sie dann mit auf romantische Klammwanderungen im südsteirischen Wein- und Grenzland und zeige Ihnen auch einige schöne Flussufer-Rundwege. Natürlich lade ich Sie ein, mit mir da und dort einzukehren und die regionalen Köstlichkeiten auszuprobieren.

 

Den Anfang mache ich mit zwei nahezu vergessenen aber sehr romantischen Stauseen: Hirzmann Stausee und Langmann Stausee. Danach geht's zur Stärkung in den Leibnitzer Raum und auf eine abwechslungsreiche kleinere Wanderung am Sulmufer.

Hier finden Sie folgende Wandern & Genießen Beiträge:

 

 

Von Stausee zu Stausee

  • Hirzmann Stausee
  • Langmann Stausee | Vorschau
  • Hebalm See

 

Über den Kogelberg auf den Seggauberg 

  • Leibnitz. Rund um den Kogelberg | Vorschau
  • Grottenhof | Ranninger .... Vorschau
  • Seggauberg | Taverne Schloss Seggau .... Vorschau

 

An den Ufern von Sulm und Laßnitz.  

  • Laßnitz. Von Brücke zu Brücke 

 

Im Thermen- & Vulkanland 

  • Mureck. AuErlebnisWeg 

 

und ganz unten interessante Bücher.

 

Von den Gamlitzer Landschaftsteichen zum Murufer

Text und Fotos: Reinhard A. Sudy

© Reinhard A. Sudy

Jänner/März 2023.

Gamlitzer Landschaftsteiche: Spuren im Schnee. © Reinhard A. Sudy

Grenzmur. Spaziergang am AuErlebnisWeg in Mureck

Text und Fotos: Reinhard A. Sudy

Am linken Murufer bei Mureck. © Reinhard A. Sudy

Oktober 2022. Eine gemütliche kleine Rund-Wanderung führt uns direkt an der Grenzmur bei Mureck durch das zweitgrößte Auwaldgebiet Österreichs. 

An 11 Stationen mit Schautafeln können wir uns das ganze Jahr über die Entstehung der Au mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt sowie deren ökologische Funktion informieren.

 

Wegbeschreibung

Vom Eingang zum Erlebnisbad Mureck weg stehen wir nach wenigen Schritten an einer Weggabel. Links von der großen Orientierungstafel beginnt der Rundweg, der uns vorbei an drei Stationen und dann über den Mühlgang zum Murufer bringt. (Der Weg rechts ist unser späterer Rückweg und zugleich der direkte Weg zum Restaurant Mühlenhof). Flussaufwärts erreichen wir auf dem breiten Uferweg das Restaurant Mühlenhof und die Schiffsmühle. Gleich danach gehen wir auf einer der beiden Brücken über den Mühlgang, dann links auf einen Forstweg und über die nun dritte Brücke wieder links zurück ans Murufer. Nun folgen wir eine Weile dem Uferpfad bis zur Schleuse, wo der Mühlgang von der Mur abgeleitet wird. Rund 200 Meter weiter biegen wir vom Murufer rechts weg in den dichten Auwald und kehren in einem Bogen wieder zurück. Bald erreichen wir den Mühlgang, der unseren Rückweg begleiten wird. Vor dem Restaurant Mühlenhof halten wir uns links und folgen hier dem Forstweg - vorbei an der Schautafel der ‚Station 11 Jahreszeiten‘ - zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Rundwanderung am AuErlebnisWeg in Mureck. © Land Steiermark/GIS-Steiermark | © basemap.at | September 2022 |Bearbeitung: Sudy

Quelle: Reinhard A. Sudy. Uferwege im Steirischen Süden. Buchschmiede, Wien 2022.

Laßnitz. Spazierweg am Ufer und über drei Brücken

Text und Fotos: Reinhard A. Sudy

Kleine Stromschnellen und Schotterbänke begleiten unsere Uferwanderung an der Laßnitz. © Reinhard A. Sudy

Juli 2022. Unser Rundweg entlang der beiden Uferseiten der Laßnitz führt uns einem 8er gleich über drei vollkommen unterschiedliche Brücken: Eine schlichte Straßenbrücke, eine moderne Geh- und Radwegbrücke und eine historische Stahlbogenbrücke.

 

Von Brücke zu Brücke

Wir starten am großen Parkplatz vor dem Grottenhof, dem Besucherzentrum Naturpark Südsteiermark, von dem es nur wenige Schritte zur Straßenbrücke sind, und überqueren auf ihr zum ersten Mal die Laßnitz. Links, also flussaufwärts, geht es auf einem Feldweg zwischen der Uferböschung und weiten Ackerflächen zur zweiten Brücke. Kurz davor verengt sich unser Weg und über die elegante Geh- und Radwegbrücke wechseln wir auf die andere Uferseite, halten uns wieder links und folgen der asphaltierten Kurt Stessl-Straße. Das Rauschen des Flusses und seine kleinen Stromschnellen begleiten uns auf dem Weg zurück zur Straßenbrücke. Wir überqueren die Laßnitz nun zum zweiten Mal, halten uns aber rechts und folgen - immer nah am Ufer – zuerst der Straße durch die Unterführung der Sulmtal Straße B 74 und dann dem Weg bis zur grün gestrichenen Stahlbogenbrücke. Auf ihr überqueren wir nun zum letzten Mal die Laßnitz, biegen rechts hinunter auf einen Feldweg, und vorbei an einer Hundeschule durch die Unterführung kommen wir zurück zum Parkplatz.

Rundwanderung an der Laßnitz. © Land Steiermark/GIS-Steiermark | © basemap.at | Juli 2022 | Bearbeitung: Sudy

Hebalm See. Ein kleiner Speichersee mit viel Flair

Text: Reinhard A. Sudy

Fotos: Hedi Grager, Reinhard A. Sudy

Der kleine Hebalm See mit seiner ganz kleinen 'Berginsel'. © Reinhard A. Sudy

Mai 2021. Eingebettet in die Alm- und Waldlandschaft der Koralpe und im unmittelbaren Grenzgebiet zwischen Steiermark und Kärnten liegt auf einem kleinen Hochplateau der bezaubernde Hebalm See. Rund um diesen 'Beschneiungsteich' für das beliebte und heute sehr familiäre Skigebiet hat sich in den letzten Jahren einiges verändert. Unverändert aber ist die herrliche Sicht von der teilweise bewaldeten Hangböschung am Ost- und Südufer des Speichersees und von seinem westlichen Ufer weit ins Kärntner Bergland. Rund um den Hebalm See, dessen östlicher Streifen gerade noch in der Steiermark liegt, wartet ein kleines Natur- und Freizeitparadies - im Sommer auf Wanderer, Läufer und Radfahrer, im Winter auf Skifahrer, Langläufer und Schneeschuhwanderer.

Ein Spaziergang um diesen kleinen See und durch den ein wenig mystischen den Dom des Waldes sind für mich Anreiz genug, immer wieder einmal einen kurzen Ausflug hierher zu machen. Der Bummel auf dem breiten Schotterweg um den Hebalm See dauert zwar nicht lang, aber es gibt so viele Kleinigkeiten zu entdecken: Bemooste felsige Uferböschungen, knorrige Baumreste, ein aus dem glasklaren Wasser ragender Baumstumpf, da und dort eine kleine Seeroseninsel, ein massiver Felsblock, der wie eine Berginsel aus dem Wasser ragt, und im Uferschilf einige träge Fischchen.

 

Info-Tafel mit ausführlichen Erklärungen über den "Dom des Waldes". © Hedi Grager

Dom des Waldes und Kapellenrundweg

Zwei kurzweilige Kultur- und Natur-Wanderungen beginnen ebenfalls am Parkplatz vor dem Hebalm See.

 

     Die Erkundung des Dom des Waldes beginnt gleich neben dem einstigen Seestüberl. Im dahinter leicht aufsteigenden Waldhügel verborgen liegt ein großer Felsblock, der zum zentralen Veranstaltungsort dieses Natur-Kunst-Projektes wurde. Um ihn herum haben - angeregt von einem Vergleich des Waldes mit einem Dom durch Peter Rosegger - die beiden Künstler Anne und Peter Knoll den Umriss des Mailänder Doms mit Holzstegen nachgezeichnet. Die Eingangsportale wurden mit Lärchenholz originell vereinfacht aber in Originalgröße nachempfunden. Näheres über die vielen Details dieses ‚Nachbaus‘ in einer romantisch-düsteren Waldkulisse zeigt eine gut gestaltete Schautafel im Zugangsbereich.

 

     Die markierte Kapellen-Rundwanderung Nr. 52 führt in 1 ½ Stunden durch die ruhige Alm- und Waldlandschaft der Hebalm und zu zwei schönen gelegenen Aussichtspunkten. Links, also an der östlichen und steirischen Uferseite am Hebalm See vorbei führt der Forstweg zur 'Hebalmkirche', einer sehenswerten Malteserkapelle. Auf dem weiteren Weg lohnt es sich, die Abzweigung zur Aussichtsplattform zu suchen und ihr zu folgen. Wieder zurück am Forstweg heißt es dann spätestens beim Kreuzen mit dem Weitwanderweg Nr. 505 spitz zurück nach rechts abzubiegen und zum Hebalm See zurückzukehren. 

Nord-West-Blick über den Hebalm See. Rechts im Hintergrund steht hier noch das Gasthaus Seestüberl. © Reinhard A. Sudy

Anreise und Zufahrt

Auf der Süd Autobahn A2 von Osten (Graz) und Westen (Klagenfurt) kommend bis zur Ausfahrt Packsattel und dann ein kurzes Stück bis zur Packer Straße B 70 (bzw. zur Vier Tore Straße L 138 auf der Ärntner Seite). Hier weiter Richtung Preitenegg bis zur gut gekennzeichneten Abzweigung der Hebalm Straße, die bis zum Parkplatz beim Hebalm See führt.

 

Informationen und Tipps

Der Hebalm See liegt auf einer Seehöhe von 1.389 m und hat eine Wasserfläche von etwa 2 ha. Er wurde als Beschneiungsteich angelegt.

 

Vereinshaus - Erlebnis Hebalm

Das ehemalige Gasthaus Seestüberl am Parkplatz unmittelbar vor dem Hebalm See gibt es ja leider schon seit einigen Jahren nicht mehr. Es wurde aber zu einem Vereinshaus umgebaut.

 

dieser Teil ist noch in Arbeit !!!

 

Gemeinde Hirschegg-Pack

A    Hirschegg 24, A-8584 Hirschegg-Pack
T    +43 (3141) 2207
M   gde@hirschegg-pack.gv.at  

W   www.hirschegg-pack.at

 

Gemeinde Preitenegg

www.preitenegg.gv.at

 

Hebalm Tourismusunternehmen: www.hebalm.at

Tourismusverband Lippizanerheimat: www.lipizzanerheimat.com

 

Rundweg mit 'Alpinsteig' um den Hirzmann Staussee 

Text und Fotos: Reinhard A. Sudy

Hirzmann Stausee, von der Sperre aus gesehen. © Reinhard A. Sudy

Oktober 2020/2022. Eingebettet in eine wirklich idyllische Landschaft zieht sich vom Mündungsbereich der Teigitsch bis zur Hirzmann Sperre der stark gewundene, anfangs sehr schmale, mit dem Verlauf immer breiter werdende Hirzmann Stausee. Ein wenig Vorbereitung lohnt sich, um die Zufahrt zu den Parkplätzen bei der Seebrücke (Stauseebrücke Edelschrott) rasch zu finden. Sie sind der beste Ausgangspunkt für eine Rundwanderung im Schatten des Waldes - mit einem kurzen 'alpinen Klettersteig' als Überraschung. 

Wenn sich bei der Anreise nach der letzten Kehre der Seestraße der Wald öffnet, liegt vor einem der ruhige, ein wenig verträumte und nach meinem Empfinden fast vergessene Stausee. Beim Buffet Seeblick vor der Seebrücke ist das Herzstück des Badebereichs und ein öffentlicher Holzsteg macht bequemen Badespaß möglich. Fischreichtum und einsame Uferstellen begeistern wiederum Angler und mit Ruderbooten lässt sich der Stausee vom Wasser aus erkunden.

Ströhberne Brücke

Dieses historische und denkmalgeschützte Kleinod ist ein reizvoller Teil der Geschichte des Stausees. Nach einer hölzernen Info-Tafel ist die Brücke über die Teigitsch bereits in einer alten Karte der Steiermark von 1678 zu finden. Auf dem Tragwerk ist die Jahreszahl 1816 eingeschnitten. Im Zuge des Baus der Hirzmann Sperre zwischen 1947 und 1950 musste die Ströhberne Brücke verlegt werden. Im Jahre 1949 wurde sie an ihren heutigen Platz beim Guggibach übertragen, nur wenige Meter südlich vom ursprünglichen Standort. Die berühmte Strohdeckung der Überdachung wurde bei der letzten Sanierung im Jahr 2014 durch eine ähnlich aussehende und langlebige Schilfdeckung ersetzt. Die heutige, 1948 erbaute und 1984 erneuerte 72 m lange Brücke über den Stausee wird als schlicht als Seebrücke bezeichnet, heißt korrekterweise Stauseebrücke Edelschrott.  

Wanderwege und Alpinsteig

'Über die Seebrücke und die Hirzmann Sperre führt ein gut beschilderter und schöner Wanderweg in 2 ½ bis 3 Stunden um den Stausee' - so oder so ähnlich hatte ich es bei meiner Recherche über den Hirzmann Stausee mehrfach gelesen, bevor ich mich zu meiner ersten Stausee-Umrundung aufgemacht hatte.

Doch von Anfang an:

Gleich von den Parkplätzen bei der Seebrücke weg ging ich entlang des westlichen Seeufers und vorbei an stillen, lichten Plätzen durch eine zauberhafte Wald-Landschaft. Es war ein herbstlicher Wochentag, andere Wanderer bekam ich nicht zu Gesicht und ich freute mich schon auf die Stausee-Querung über die Sperre. Als ich bei der Staumauer ankam, war nur ein Stück des Damms begehbar und eine Querung nicht möglich. Für einige schöne Fotos reichte es. Aber dafür ging es über einer kurze Eisenleiter hinunter zu den endlosen Stufen eines steilen Abstiegs bis zum Fuße der Staumauer. Unten angekommen folgte ich dem Weg bzw. der Straße zurück hinauf auf die östliche Seite der Staumauer und des Stausees. Hier brachte mich dann ein ufernaher, wurzelreicher Waldsteig zurück zur Seebrücke und zu den Parkplätzen.

Heute erleichtert ein in luftiger Höhe an der Außenmauer des Damms angebrachter Stahlsteg die Seeumrundung und bringt Wanderer sicher von einem Ufer zum anderen.

Knapp unter der Dammkrone verbindet heute ein luftiger Stahlsteg die beiden Uferseiten des Hirzmann Stausees. © Reinhard A. Sudy

Anreise und Zufahrt

Auf der Packer Straße B 70 von Nordosten (Köflach) oder von Südwesten (Pack) kommend bis nach Edelschrott. Hier zweigt gut beschildert die Seestraße ab, die zu den Parkplätzen gleich nach der Brücke über den Hirzmann Stausee führt.

 

Rundwanderung um den Hirzmann Stausee

Start: Parkplatz Seebrücke 

Wegstrecke: ca. 9 km

Gehzeit: 2 ½ bis 3 Stunden 

Schwierigkeit: leicht [aber trittsicher und schwindelfrei beim ehemaligen Abstieg von der Staumauer, über die heute ein aufregender Stahlsteg die beiden Uferseiten verbindet]

 

So ging es einst an der Staumauer hinunter, um auf die andere Uferseite zu gelangen. © Reinhard A. Sudy

Informationen und Link-Tipps

In der Literatur finden sich beide Schreibweisen: ‚Hirzmann‘ und ‚Hierzmann‘. Häufiger Verwendung findet vor allem im Alltag die Schreibweise ‚Hirzmann‘.

 

Der Hirzmann Stausee in 711 m Seehöhe entstand zwischen 1947 und 1950. Seine maximale Tiefe wird mit 30 m angegeben. Die Teigitsch durchfließt den Hirzmann Stausee und entwässert ihn in den Langmann Stausee. Die Staumauer ist 58,6 m hoch, ihre Krone 172 m lang und 3 m breit.

 

Der Langmann Stausee in 630 m Seehöhe entstand zwischen 1922 und 1925. Die Staumauer ist 26 m hoch.

Zwischen diesen beiden Speichern wurde in den Jahren 1964 bis 1965 das Speicherkraftwerk St. Martin errichtet.

 

 

 

 

 

  • Buffet Seeblick zur Ströhbernen Brücke                      Seestraße 137a, A-8583 Edelschrott

 

Um den Seggauberg. Vom Grottenhof zum Sulmsee

Text und Fotos: Reinhard A. Sudy

November 2021/2022.. 

Zweite Etappe: Von der Stahlbogenbrücke zum Eisensteg und zum Sulmsee

Wir überqueren die Stahlbogenbrücke über die Laßnitz und gehen durch eine lange Allee, auf der wir der Bahntrasse der einstigen Sulmtalbahn folgen. Rechts sehen wir auf der anderen Straßenseite das Besucherzentrum Grottenhof, links zweigt die Zufahrt zum Sulmbad Zum Steinernen Wehr ab. Dann dreht unser Weg, den wir mit Radfahrern teilen, in einem weiten Bogen nach Süden und wir wandern nun zwischen einer verkehrsreichen Straße und dichten Böschung am linken Ufer der Sulm weiter zu einer Straßenbrücke. Ab hier können wir auf beiden Uferseiten bis zum Eisensteg knapp vor dem Sulmsee weiterwandern, bleiben aber auf unserem Weg, der uns im letzten Drittel abseits der Straße durch ein Wäldchen und über Wiesen bis zu einer kleinen privaten Parkfläche nahe dem Eisensteg und knapp vor dem Zugang in die Anlage des Sulmsees bringt. Wir wechseln nun über diesen abenteuerlichen Steg auf das andere Sulmufer und stehen am Fuß des Seggaubergs. [Von hier können Sie zuerst flussabwärts bis zur Straßenbrücke und dann am anderen Sulmufer zur Stahlbogenbrücke zurückkehren]

 

 

                     Vorschau   

 

 

 

 

Dritte Etappe. Vom Sulmsee über den Seggauberg zur Sulm

 

Im Westen und Osten eng an die Waldhänge des Seggaubergs geschmiegt fließt die Sulm in einem weiten Bogen um seinen nördlichen Teil. Auf der Bergkuppe breitet sich zwischen dem mächtigen Bauwerk des Bischöflichen Weinkellers und einem kleinen Bastionsturm die Anlage des Schlosses Seggau aus. Vom Vorplatz des Schlosses sehen wir hinunter auf den Sulmsee und auf den dahinter liegenden kleineren Silbersee, die nur durch einen Damm voneinander getrennt sind. Da unten, knapp vor dem Zugang in die Anlage des Sulmsees, endete unsere Wanderung am linken Ufer der Sulm auf einer privaten Parkfläche nahe dem Eisensteg. Auf ihrer anderen Seite folgen wir dem schmalen Fußweg zwischen Bäumen und Büschen hinauf auf die Seggaubergstraße L 662. Vom Rand eines Parkplatzes haben wir einen schönen Blick über die Weite der Hügellandschaft und auf die beiden Seen unten im Talboden. Rechts führt die Straße hinauf auf den Frauenberg, eine Anhöhe mit der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt und dem Tempelmuseum. Wir gehen aber links - Richtung Leibnitz - zwischen dem Schlosskeller Südsteiermark und der Volksschule Frauenberg auf dem Gehsteig leicht bergauf weiter. Auf der linken Straßenseite zweigt schon nach wenigen Schritten die Zufahrt mit einem Gehsteig zum Schloss Seggau ab. Diese Gelegenheit, das weitläufige Schlossgelände anzuschauen und sich in der Schlosstaverne oder auf ihrer Terrasse mit Blick auf den Bischöflichen Weinkeller zu stärken, sollten wir nutzen. Zurück auf der Seggaubergerstraße folgen wir dem Gehsteig bergab bis zur 1841 erbauten Waldkapelle Maria Linden, einer halboffenen Rotunde, und steigen hier am Pilgerweg hinunter zur Sulm. Nach der Straßenbrücke sind wir beim Ausgangspunkt unserer Rundwanderung angelangt, der mit einem schmalen Waldpfad begonnen hat. 

 

© 2016 Reinhard A. Sudy
© 2016 Reinhard A. Sudy

Rundwanderung durch die Sulmauen, zum Sulmsee und über den Seggauberg

Ausgangs- und Endpunkt: Parkplatz Stadtpark/Städtisches Bad Leibnitz | RudolfHans-Bartsch-Gasse

Wegstrecke: ca. 5 km

Gehzeit: 1 ½ bis 2 Stunden

Schwierigkeit: leicht

Rundweg durch die Sulmauen, zum Sulmsee und über den Seggauberg [mit Wegvarianten]. © Land Steiermark/GIS-Steiermark | © basemap.at | Juli 2022 |Bearbeitung: Sudy

Reinhard A. Sudy. Uferwege im Steirischen Süden 

 

2022. Dieser neue Bildwanderführer und Genuss-Guide zeigt Ihnen die schönsten Wege und Plätze an Ufern von Seen, Flüssen, Klammen und Wasserfällen im Steirischen Süden und dabei auch die ganze Vielfalt und den Reiz der südlichen Regionen der Steiermark.

Begleitet von vielen Farbfotos und kleinen Geschichten führt Sie der Autor vom romantischen Hirzmann Stausee mit einem neuen aufregenden Stahlsteg entlang seines Staudamms bis in die verschwiegenen Murauen der Grenz- und Thermenstadt Bad Radkersburg. Dazwischen steigen Sie mit ihm über viele Brücken die Altenbachklamm hinauf, schauen vom Wasserturm hoch über Gamlitz weit ins Land und hinunter auf die Landschaftsteiche mit dem Motorikpark und genießen die große Auswahl an Lokalen bei der Rundwanderung um den Kogelberg.

Dazu gibt es natürlich

+ genaue Beschreibungen aller Routen mit Wegstrecken und Gehzeiten

+ Kartenausschnitte zur leichteren Orientierung

+ Hilfreiche Informationen und nützliche Tipps

 

Uferwege im Steirischen Süden. Wandern und genießen an Seen und Flüssen. 

Buchschmiede 2022, Wien. 248 Seiten. Softcover € 23,00 | Hardcover € 33,00 | e-Book € 6,99.

Tina Veit-Fuchs. Genießen in Oststeiermark & Vulkanland 

 

2020. Dieses wunderbare Buch ist zwar kein Wanderführer zu den vielen schönen Uferwegen und herrlichen Wasserabenteuern der Region. Mit ihren eigenwillig-originellen Titeln, kurzweiligen Texten, schönen Fotos und unendlich vielen Tipps entführt uns die Autorin aber in die Landschaften und zu den Genussplätzen der Oststeiermark und des Vulkanlandes. Sie erzählt unnachahmlich von Streuobstwiesen und endlosen Almen, von Weingärten und heilenden Quellen, sie macht einem Lust auf Hirschbirne, Apfelwein, Sterz und Wollschwein, und sie zeigt, wo die Küchen- und Kellerkunst zu Hause ist. Insidertipps und Hintergründe zu den  Regionen und ihren köstlichen, fantastischen Produkten sind bei Tina Veit-Fuchs ja bereits selbstverständlich. 

Es ist ein Vergnügen, sich auf eine intensive Reise durch gepflegte Gärten, endlose Apfelreihen, erlesene Wirtshäuser und edle Manufakturen zu begeben und dabei immer einen Notizblock bereitzuhalten, um sich besondere Anregungen für ein eigenes Erleben gleich aufzuschreiben.  

 

Genießen in Oststeiermark & Vulkanland. Unterwegs zu Wein, Kulinarik und Lebensfreude.

Styria Verlag 2020. 192 Seiten. € 27,00.

Tina Veit-Fuchs. Genießen in der Südsteiermark

 

2019. Die Autorin entführt Sie zu vielen herrlichen Genussplätzen der Südsteirischen Weinstraße, der Klapotetz Weinstraße und der Sausaler Weinstraße und ergänzt damit wunderbar klassische Wanderführer. In ihrer unnachahmlichen Art erzählt sie von Begegnungen mit interessanten Menschen, von ihren Entdeckungen, von Hotspots und Hideaways. Die bunte Reise beginnt mit orginellen, interessanten Geschichten und mit zusammengefassten kurzen Tipps. Das Weingut Holger Hagen und das Gasthaus Thaller in St. Veit machen den Anfang. Mit der Weinbank und der Traussner Mühle in Ehrenhausen, den Weingütern Tement und Firmenich in Berghausen, dem Polz Garten in Grassnitzberg und dem Schmuckatelier Krisper in Gamlitz - beispielhaft für viele andere - geht es weiter. Und die vielen vielen Geschichten gehen mit dem Möbelbau Breitenthaler in Gralla, dem Gaumengut in Wildon und Herzogs Bierbotschaft in Wundschuh zu Ende.

Dieses Genuss-Buch durch Land und Natur der Südsteiermark, zu den Kleinoden und Menschen in dieser Region und mit den vielen Tipps ist ein ideales 'Nachschlagewerk' für alle - für Gäste und Urlauber wie für Einheimische.

 

Genießen in der Südsteiermark. Entdeckungen entlang der Weinstraße.

Styria Verlag 2019. 192 Seiten. € 25,00.

Reinhard A. Sudy. Steirische Bergseen

 

2016. Entdecken Sie mit mir im Sonnenlicht glitzernde türkisblaue Gebirgsseen und gewaltige Freizeit-Stauseen oder begleiten Sie mich auf einer Wanderung zu verborgenen wild-romantischen Seen mit noch naturbelassenen Biotopen.

Hier finden sie die Kette von Stau- und Speicherseen, einige bereits im Grenzbereich von Steiermark und Kärnten, mit teils wild-romantischen Rundwegen: Hirzmann Stausee, Packer Stausee, Hebalm-See und Stausee Soboth.

 

Sterische Bergseen. Erlebnisreiche Wanderungen und Touren.

Styria regional 2016. 176 Seiten. € 29,90.

Bernhard Kaps. Wein-Wander-Wege

 

2012. In dem ausgiebig bebilderten Wanderführer erläutert der Autor anfangs kurz seine regionale Gliederung des steirischen Weinlandes (Schilcherland, Sausal, Südsteirische und Klapotetz-Weinstraße, Südost- und Oststeiermark) und die steirische Weinsorten. Die gut beschriebenen Spaziergänge und Rundwanderungen führen dann zu Buschenschänken, einigen "Gaststätten" und Sehenswürdigken. Die Kartenausschnitte sind dem handlichen Buchformat entsprechend klein geraten. Dafür sind die Info-Kästen (Weglänge, Gehzeit, Gesamtanstieg, Ausgangspunkt usw.) der 50 Routenvorschläge umso hilfreicher.

 

Wein-Wander-Wege. Die schönsten Wanderungen zu den steirischen Buschenschänken.

Styria Regional 2012.

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