Venedig alias Venezia. La Serenissima

Aus der einstigen Seemacht Venedig ist eine phantastische Kulturmetropole mit einzigartigem Flair geworden. Die faszinierende Lagunenstadt mit dem Charme ihres lebendigen centro storico wird geprägt von den prachtvollen Bauten auf Holzpfählen, den unzähligen, großen und kleinen Kanälen und allzu viel Booten, den engen Gassen, Treppen und Brücken. - und muß gleichzeitig das Wasser fürchten. Dazu die Höhepunkte zeitgenössischer Kunst mit der Kunst-Biennnale in den ungeraden und der Architektur-Biennale in den geraden Jahren, dem Filmfestival und dem Festival für Musik, Tanz und Theater alle Jahre und natürlich mit dem Karneval.

 

Hier lesen Sie über

  • Biennale Arte 2013
  • Palazzo Bembo
  • Brücken und Kanäle
  • Sestieri, la Serenissima und den Markus-Löwen
  • Fotogalerien
  • ausgesuchten Lesestoff und hilfreiche Links

Ein Bilderbogen am Rande der Biennale Arte 2013

Text und Fotos: Reinhard A. Sudy

November 2013. Wieder einmal ein paar Tage in Venedig. Endlich. Dem Rat unserer Freunde und Quartiergeber folgend hatte ich diesmal das Auto am Flughafen von Venedig in einer Parkgarage abgestellt, natürlich nach vorheriger Reservierung. Bis zur Bootanlegestelle waren es dann nur wenige Schritte, dazu ein wenig Wartezeit und Gedränge beim Einsteigen - mit dem großen Gepäck für zwei hinunter in die Kabine, denn draußen durfte nichts bleiben, auch kein Fahrgast - und los ging die Fahrt. Für uns bis zur Haltestelle S. Angelo, da waren wir dann um ein paar Ecken und über ein paar Brücken für einige Tage zu Hause. Und dann streunten wir durch die Lagunenstadt, staunten über das schier unerschöpliche Angebot an "Neben"-Ausstellungen anlässlich des Kunstfestivals Biennale und entdeckten dabei wundervolle Galerien, Hinterhöfe und ...

 

Ich glaube, ich werde das nächste Mal wieder am Flughafen parken. Die etwa einstündige Fahrt mit dem Boot ist ideal, um so richtig anzukommen und in das Leben Vendigs einzutauchen.

 

PS. Die Fahrt mit einem Linienboot der Alilaguna/Linea Arancio vom Aeroporto Marco Polo bis Rialto dauert etwa eine Stunde.

Palazzo Fortuny.

 

Demnächst!

 

 

 

 

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Antoni Tapies.

 

Demnächst!

 

 

 

 

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Djawid C. Borower.

 

Demnächst!

 

 

 

 

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Stand: Sommer/Herbst 2013.

 

Das ist eine der beiden mir näher bekannten "Hauskatzen" des Inselspitals von Venedig, dem Ospedale SS. Giovanni e Paolo, die sich hier in einem der grünen Innenhöfe ausrastet.

 

 

Und wenn ein Bummel durch die Gassen und Galerien Venedigs müde macht, findet sich immer ein angenehmer Platz zum Entspannen.

Palazzo Bembo. Personal Structures

Text und Fotos: Reinhard A. Sudy

Oktober 2013. Vom 1. Juni an und bis zum 14. November 2013 war der prachtvolle Palazzo Bembo ein großartiger Schauplatz für die Ausstellung "Personal Structures.

 

Demnächst mehr!

 

Upps. Hatt ich vergessen. Bis bald.

Von einem Ufer zum anderen. Über Brücken und ?

Text und Fotos: Reinhard A. Sudy

Vorsicht!


Diese kleine Steinbrücke ist nur an ihrem Auf- und Abgang durch einen kurzen Handlauf ein wenig gesichert worden. Das winzige Mäuerchen am Brückenscheitel ist wohl mehr Zierde als Schutz.

Achtung!


Beim Ein- und Aussteigen aus einem Traghetto sollte Zurückhaltung vor Sportlichkeit gehen. Trotz Beschilderung sind die Abfahrtsstellen der kleinen Fährboote über den Canal Grande nicht immer einfach zu finden.

Prachtvolle Bauten und Plätze, ein Gewirr von Gassen und Durchgängen, Lokale und Läden für jeden Geschmack und die unzähligen Kanäle, Brücken und Boote sind Teil der ungebrochenen Faszination Venedigs.

 

Kanäle

Die Wasserwege sind die Lebensadern der Lagunenstadt, eine Touristenattraktion und Hindernis zugleich: Die Kanäle Venedigs, von denen einige im Laufe der Jahrhunderte zugeschüttet und in Straßen umgewandelt wurden. 175 sollen es aber noch sein, auf denen Gondeln und viel zu viele Boote und sogar Kreuzfahrtsschiffe unterwegs sind.

 

Traghetti

Wenn ich nicht gerade durch die Altstadt "laufe" benutze ich ganz gern ein Vaporetto, um bequem weiter zu kommen. Meine bevorzugten Boote sind aber die Traghetti, die an acht Stellen den Canal Grande queren, der ja nur von vier Brücken überspannt wird. Bequem und preiswert geht es damit für die meist stehenden Fahrgäste von der einen Uferseite auf die andere.

 

Brücken

Und natürlich gibt es Brücken, gelesen habe ich von 444, und keine scheint der anderen zu gleichen. Mittlerweile sind die alten Holzbrücken durch Steinbrücken ersetzt und mit Geländern versehen worden: Im 18. Jahrhundert erhielten die vielen Brücken ihre Stein- oder Eisen-Geländer. Eine letzte Brücke aber - vielleicht wurde sie vergessen oder sie war zu klein oder zu unbedeutend – hat heute noch kein Geländer: Die Ponte senza nome, also die Brücke ohne Wangen, in Cannaregio 374GA, führt über den Rio San Felice.


Stand: Sommer 2012. Zuletzt aktualisiert im Sommer 2013.

Wissenswertes über die Sestieri, la Serenissima und den Markus-Löwen

Text und Fotos: Reinhard A. Sudy

Zur Orientierung in der Altstadt ist es hilfreich, die Gliederung in sechs “Stadtviertel” (sestieri) vor Augen zu haben: Die Sestieri San Marco, Castello und Cannaregio liegen linkerhand, also nördlich vom Canal Grande, und die Sestieri San Polo, Dorsoduro und Santa Croce liegen rechts und damit südlich davon.

 

Die Bezeichnung „la Serenissima“ für Venedig soll auf einen alten Titel für Städte mit großem Einfluss zurückgehen. Sie wird vielfach als „die Durchlauchteste“ übersetzt und ist eine Kurzform des einstigen offiziellen Beinamens der Republik Venedig: la Serenissima Repubblica di San Marco, das hieße dann also „die durchlauchteste Republik des Heiligen Markus“. Bernd und Silvia Schilcher (Kennen Sie Venedig? Leykam Buchverlag. Graz 2007. Seite 6) haben sich damit grundlegend auseinandergesetzt und bringen hintergründig-humorvoll die wörtlichen Übersetzungen „die Allerheiterste“ und „die Allerfriedvollste“ ins Spiel.

 

Allgegenwärtig ist auch der geflügelte „Löwe“. Dieses Wappentier Venedigs gilt als Symbol für den Evangelisten Markus, den Schirmherrn von Venedig. In der Schilderung von Bernd und Silvia Schilcher über das geschäftsmäßig-sparsame Verhalten der Venezianer ihren Heiligen gegenüber wird auch der Löwe zu einer „etruskischen Chimäre“ (Seite 76).

Stand: Sommer 2012. Zuletzt aktualisiert im Sommer 2013.

Schmökerecke. Venedig mit Büchern entdecken

Susanne Müller-Wolff (Hrsg). Venedig
 
2017. Wenn ich ein Salto-Buch in der Hand halte, lege ich es nur ungern weg.
 
Lese ich noch.
Vorübergehend lesen Sie hier daher einen Auszug aus dem Verlagstext.
 
"Venedig aus der Sicht heutiger Autoren, die in der Serenissima geboren wurden oder dort leben: Sie singen, sie fluchen, sie schreiben Geschichten über die Lagune. Sie haben düstere Visionen einer Stadt als Disneyland, retten sich mit verliebten Schilderungen venezianischen Alltags und können doch nicht von ihr lassen.

 

Der Band vereint Autoren wie Roberto Ferrucci, Andrea Molesini, Giovanni Montanaro, Daniele del Giudice, Cesarina Vighy, Ginevra Lamberti, Antonio Scurati, Andrea Zanzotto, Diego Valeri, Roberto Bianchin, Gianfranco Bettin, Enrico Palandri, Tiziano Scarpa, Joseph Brodsky, Donna Leon, Peggy Guggenheim und Ulrich Tukur."

 

Venedig. Eine literarische Einladung.

Verlag Klaus Wagenbach. Berlin 2017. 228. SALTO. 144 Seiten. Rotes Leinen. € 17,00.

Salvatore Settis. Wenn Venedig stirbt

 

2016. Der Vortrag des Autors 2012 bei der Tagung „Auf schwankendem Grund. Dekadenz und Tod im Venedig der Moderne“ ist die Grundlage dieser Streitschrift gegen den Ausverkauf der Städte „Wenn Venedig stirbt“. Gleichsam als nachdenklich stimmenden Einstieg weist auf die drei Arten hin, wie Städte sterben können: Die vollkommene Zerstörung Karthagos durch die Römer, die gewaltsame Vertreibung der Bevölkerung und ihrer Götter von Tenochtitlán und die Ansiedelung eines fremden Volkes, und - wie im Falle Athens - der Verlust der Erinnerung seiner Bevölkerung an sich selbst. Dieser gefährlichen Entwicklung, dass kollektive Erinnerungen verschwinden und Städte mit ihrem kulturellen Erbe untergehen können, stellt sich Salvatore Settis aus unterschiedlichsten, sehr komplexe Blickwinkeln, und führt den Leser dabei auch in andere Länder und Kulturen. Er sucht Antworten auf Fragen wieviel Venedig eigentlich kostet, wem es überhaupt gehört, was passieren wird, wenn alle Bewohner wegziehen, oder ob diese Stadt mit ihrer einzigartigen Architektur, Geschichte und Lage überleben und ihre Seele bewahren kann. Sein Appell, das historische Venedig in seiner Schönheit und Vielfalt als besonderes Geschenk zu sehen und die Verantwortung für seine Zukunft zu übernehmen, sollte nicht ungehört und vor allem nicht unerfüllt bleiben.

 

Wenn Venedig stirbt. Streitschrift gegen den Ausverkauf der Städte. Aus dem Italienischen von Victoria Lorini.

Verlag Klaus Wagenbach. Berlin 2015. € 14,90 (D) / 15,40 (A).

Gerhard Tötschinger. Mörderisches Venedig

 

2014. In seiner unnachahmlichen Art hat der Autor die Ergebnisse seiner Spurensuche nach Mord, Totschlag und Hinrichtungen in Venedig in kurzweilige, feine Geschichten verpackt. Eifersucht, Rache, Macht- und Geldgier gab es zu allen Zeiten, auch in der Lagunenstadt mit ihren so romantischen Kanälen, Brücken und ihrem Gassengewirr. Ihre dunkle, ja schaurige Seite zeigen z. B. gleich die erste Geschichte über den Rumpf einer Leiche in einem Brunnen, der aufsehenerregende Prozess rund um die schöne russische Gräfin Maria Tarnowska oder die Schilderung der ungezügelten Mordlust des Pöbels. Die letzten beiden Kriminalfälle, zwei Justizirrtümer mit tragischem Ende, wurden zwar aufgeklärt, doch zu spät. Ich halte es da mit den so treffend beschriebenen tröstenden Worten eines Geistlichen für seine "weinenden Zuhörer nach seiner Predigt über ein Märtyrerleben": Das ist doch alles so lang her, und wer weiß, ob es wahr ist.

 

Mörderisches Venedig. Die dunkle Seite der Serenissima.

Amalthea Signum Verlag. Wien 2014. € 22,95.

Cornelia Schinharl, Beat Koelliker. Weinbars in Venedig

 

2014. Was kommt dabei heraus, wenn eine Food-Journalistin (und Kochbuchautorin) und ein Autor von Weinbüchern (und Spezialist für die italienische Küche) gemeinsam und ausdauernd durch die Gassen von Venedig bummeln?

Natürlich Rezepte. Es sind an die 50, meistens auf einer Doppelseite, einfach beschriebene und köstlich fotografierte Originalrezepte von kalten und warmen Cicheti, den kleinen schmackhaften Happen, und leckeren traditionellen Speisen, wie sie in den Weinbars (bacari) gereicht werden: Darunter unzählige Crostini- und Polenta-Variationen, marinierte und frittierte Sardinen, gefülltes Gemüse, Fisch als Bällchen oder Suppe, Flan mit Steinpilzen, gebackene Kürbis- und gefüllte Zucchini-Blüten.

Dazu Infos. Angenehm kurz gefasste Reistipps und Informationen erzählen z. B. über Venedigs sechs "Stadtviertel", die formvollendeten Gondeln, das Gläschen (ombra) auf der Gasse vor einem bacara und natürlich über große und auch unbekannte Weine.

Originelle Bacari. All das haben die beiden Autoren eingebettet in fünf teils auch ausgedehntere Spaziergänge: Neugierig folgte ihren Spuren in ein Venedig, das immer noch den Venezianern gehört. Das ist oft nur ein paar Schritte weg von den Touristenpfaden. Einmal ums Eck gebogen öffnet sich eine Gasse und man steht vor einer der traditionellen Weinbars, in denen man sich bei einem Glas Wein und ein paar Cicheti an der Theke trifft und plaudert. Sie werfen einen Blick hinter die Kulissen stimmungsvoller bacari, erzählen erfrischend von deren Gästen und Besonderheiten und stellen dabei deren Wirte mit ihrer Geschichte und ihren Spezialitäten vor. Wie z. B. die Enoteca do Colonne in Cannaregio oder das Al Volta in San Marco. Sehr hilfreich schauen die vorangestellten Wegskizzen aus, mit denen auch die verstecktesten bacari zu finden sein dürften.

Hilfreiche City-App. Für unterwegs gibt es im Einbanddeckel als kostenloses Extra eine App mit allen Spaziergängen, wichtigen Adressen, Karten und Tipps, einem Essdolmetscher und einer Erklärung der Spezialitäten. Die habe ich aber noch nicht getestet.

 

Weinbars in Venedig. Kulinarische Spaziergänge und Originalrezepte. Fotograf Peter von Felbert.

GU Verlag 2013. Reihe: Kulinarische Entdeckungsreisen. 192 Seiten. 19,99 € (D) / 20,60 € (A) / 28,90 CHF (SFr).

Wolfgang Böck, Günther Schatzdorfer. Besser. Einfach.
 

2014. Ein TV-Kommissar und ein Poet erzählen etwas ungewöhnlich und hautnah von ihren vielen Erlebnissen, den Höhenflügen und Tiefgängen, auf ihren nicht ganz üblichen Wegen nach Venedig und in der Lagunenstadt selbst. Neugierig las ich zuerst das kurze Vorwort, das kein Vorwort sein wollte, sichtete dann den Anhang mit kulinarischem Alphabet, venezianischer Weinkunde, Rezept- und Inhaltsverzeichnis usw. und sah mir zum Einstimmen noch die drei bunten Fotostrecken an. Dann versank ich in der durchaus vertraut „klingenden“ Schilderung über die hoffnungsvoll-mühsame Suche nach einem Lagunen-, Brücken-, Kanal- und Schleusen-tauglichen Boot, mit dem die allen irgendwie und doch nicht genauer bekannte Idrovia Veneta befahren werden sollte. Und ich lernte alles wirklich Wichtige über die Zubereitung von Fritto misto, auch über die richtige Reinigung des Kochtopfs. Es machte Spass, den beiden Freunden über die Schultern zu schauen, Sie im Hausboot, auf der Landstraße und zu Fuß zu begleiten, mit ihnen interessanten Menschen zu begegnen und einfache Lokale und wenig bekannte Kulturdenkmäler zu entdecken.

 

Besser. Einfach. Eine kulinarisch-kulturelle Reise durch die Lagunen nach Venedig. Mit Fotos von Ferdinand Neumüller.

Styria premium 2014. Einband: Broschur. 203 Seiten. € 15,00.

Jana Revedin. Altes Handwerk in Venedig

 

2013. Fast drei Jahrzehnte hat die Autorin, selbst Möbeltischlerin, Architektin und Städtebau-Expertin, in Venedig gelebt und mit diesem Buch den stolzen Handwerkern dieser Stadt ein kleines Denkmal gesetzt. Interessanter und verständnisvoller kann Handwerk nicht präsentiert werden: Beeindruckendes Fachwissen und stimmungsvoll gestaltete Fotoserien sind in besondere Begegnungen und Geschichten eingebettet. Die Arbeit und das Leben dieser Menschen, ihr Umgang mit den Schwierigkeiten und Herausforderungen, faszinieren und berühren zugleich. Ich schlendere nun noch gemütlicher durch die Lagunenstadt und halte Ausschau nach kleinen, hinter Mauern versteckten Gärten, freue mich über die Farbenpracht von „Marmorteppichen“, den venezianischen Terrazzoböden, und nutze jede Gelegenheit, auf den Dächern der Stadt schöne Altanen zu entdecken, diese hölzernen, meist begrünten „Hochsitze“.

 

Altes Handwerk in Venedig. Die Lagunenstadt neu entdeckt. Mit Fotos von Gernot Gleiss.

Styria regional 2013. 180 Seiten. € 24,99.

Barbara Sternthal. Auf nach Venedig

 

2013. Die Venedig-Liebe und -Sehnsucht der Autorin, ihre Geschichten über Oberfläche und Hintergründe, Licht und Schatten des Lebens in der Lagunenstadt, und ihre gut auffindbaren Tipps machen es zu einem Vergnügen, den ausführlichen Streifzügen zu folgen. Zwischendurch eingefügte, meist einfachen Rezepte und einige schlichte, schwarz-weiße Fotos rahmen die Schilderungen. Um diesen Reiseführer mit allem Vertrauten, Verborgenen und Ausgefallenen nicht nur seiner sprachlichen Qualität wegen sondern auch um der vielen Einblicke in das venezianische Leben willen ungehindert genießen zu können, sollte einem Venedig zumindest ein wenig vertraut sein: Dann macht es richtig Spaß, sich bereits beim Lesen auf eine der kleinen Bars, auf das eine oder andere Glas Wein und ein paar cicchetti zu freuen.

 

Auf nach Venedig. Verborgenes, Skurriles, Kulinarisches. Mit Fotografien von Harald Eisenberger. Reihe 55 Reiseverführungen.

FOLIO Verlag. Wien-Bozen 2012.

Manfred F. Berger. Venedig für Neugierige

 

2013. Mit zehn überaus detailliert beschriebenen Spaziergängen führt der Autor durch die Lagunenstadt. Kleine Geschichten und Anekdoten rahmen die vielen Informationen und Anregungen rund um Sehenswürdigkeiten, Lokale und Läden. Hilfreich für‘s Mitschauen wäre eine Kennzeichnung der wichtigsten Tipps im Text und in den Übersichtsplänen, die jedem Spaziergang voran gestellt sind. Der kurzweilige Reiseführer endet mit einem interessanten Ausflug auf den Lido und einer spannenden Kurzgeschichte von Inge Maria Grimm, die ins winterliche Venedig führt.


Venedig für Neugierige. Spaziergänge

Amalthea Signum Verlag 2013.

Barbara Sternthal, Harald Eisenberger. Wie man Venezianer wird

 

2012. Ein Zauber scheint über der Lagunenstadt zu liegen, trotz sommerlicher Hitze und aqua alta. Daran ändern auch die Touristenmassen nichts, die sich unablässig durch die Trampelpfade der Insel schieben, und die riesigen Kreuzfahrt-Schiffe mit ihren Tausenden Bord-Gästen, die im wahrsten Sinne Venedigs Altstadt überschwemmen. Wie sie diesen Zauber empfinden, schildern 20 Wahl-Venezianer: Sie erzählen, was sie nach Venedig gebracht hat, warum sie geblieben sind und wie sie nun ihre Stadt sehen und erleben, die ihre Heimat geworden ist. Ein faszinierender Blick in den Alltag, der Venedig noch interessanter macht.

 

Wie man Venezianer wird. Der Traum vom Leben in der Serenissima.

Styria regional Carinthia 2010.

Eugen Semrau. Österreichs Spuren in Venedig

 

2012. Am 18. Jänner 1798 wehten erstmals österreichische Flaggen an den Fahnenmasten des Markusplatzes. Mit einer kurzen Unterbrechung war dann Venedig mehr als ein halbes Jahrhundert - bis zum 7. November 1866, als König Viktor Emanuel II. am Markusplatz von der italienischen Trikolore begrüßt wurde - Teil der Habsburgermonarchie. Was ist davon geblieben? Zusammen mit dem Schauspieler Miguel Herz-Kestranek macht sich Eugen Semrau, der Venedig zu seiner Heimat erkoren hat, auf die Suche nach den Spuren eines vergangenen Österreich und findet diese in Architektur und Kultur, Wirtschaft und Gastronomie und nicht zuletzt auch im Bewusstsein der Einwohner der Lagunenstadt.

 

Österreichs Spuren in Venedig. Mit Beiträgen von Antonio A. Rizzoli und Miguel Herz-Kestranek.

Styria premium Verlag 2010. € 24.95.

Bernd und Silvia Schilcher. Kennen Sie Venedig?

 

2012. Die kurzen Geschichten aus dem Alltag der Lagunenstadt, über die Lebensgewohnheiten und Besonderheiten ihrer Bewohner, die Blicke in Hinterhöfe und auf augenscheinlich Selbstverständliches sind voller Überraschungen: Nichts ist selbstverständlich, auch nicht die Bedeutung des Beinamens "Serenissima" oder was der allgegenwärtige Markus-Löwe nun wirklich ist. Mit Wortwitz, geschliffen formuliert und mit teils außergewöhnlichen Fotos entdecken die beiden Autoren Venedig tatsächlich aufs Neue.

 

Kennen Sie Venedig?

Leykam Buchverlag. Graz 2007.

Online-Corner. Venedig zum Scrollen

Hotel Pensione Wildner

Ein idealer Ausgangspunkt für ausgedehnte Spaziergänge durch die Lagunenstadt und bequeme Vaporetto-Touren ist für mich das Hotel Pensione Wildner. Es liegt wirklich nur ein kurzes Wegstück vom Markusplatz entfernt direkt am Kai, an der Riva degli Schiavoni, und in unmittelbarer Nähe zur Boots-Haltestelle San Zaccaria. Mit dem Zimmerpreis steigert sich auch der Blick: Von Hof- und Hauswänden, über die Altstadtdächer und zur Kirche San Zaccaria bis zum Panoramablick über die Lagune, auf den Grand Canal und die Insel San Giorgio Maggiore.

+ Riva degli Schiavoni 4161, Castello, 30122 Venezia

   www.hotelwildner.com 

www.oeamtc.at/cityguide

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