Wasserland Steiermark. Flüsse, Bäche & Auen

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  • Enns. Abenteuer Gesäuse ... geplant für 2017/2018!
  • Weiße und Schwarze Sulm ... geplant für 2017/2018!
  • Mur. Lebensader der Steiermark
    • Die Mur in Graz
    • Ausstellung 2015/2016
  • Wasserwelt-Fotos
  • Bücher und Links

Mur. Ein Fluss quer durch die steirische Landschaft

In den Niederen Tauern im Salzburger Lungau hat die Mur ihren Ursprung. Als Hauptfluss der Steiermark zieht die Mur dann vom Nordwesten bis zu ihrem südöstlichsten Landesteil. In der Südsteiermark bildet sie dann die Grenze zu Slowenien und mündet bei Legrad an der kroatisch-ungarischen Grenze in die Drau.

 

Hier lesen Sie über 

  • Die Mur in Graz. Bildband
  • Die Mur - Eine Kulturgeschichte. Ausstellung
Buchpräsentation am 30.11.2016. Die Mur in Graz. © Naturschutzbund Steiermark

Lebensader und grünes Band der Landeshauptstadt Graz

 

2017. Quer durch die Steiermark zieht sich die Mur, und von Norden nach Süden strömen die blau-grünen Wassermassen des steirischen Hauptflusses durch die Landeshauptstadt, untrennbar mit ihrem Stadtbild verbunden. Die einstige Hochwassergefahr ist hier längst gebannt und überspannt von vielen Brücken wird sie nur zu verkehrsreichen Zeiten ein 'Hindernis' zwischen dem Osten und dem Westen von Graz. 

 

Der Pressetext des sehr schön gestalteten und informativen Bildbandes 'Die Mur in Graz', herausgegeben von Johannes Gepp, spricht von einem 'pulsierenden Leben, das in und an der Mur herrscht'. Und er hat nicht zuviel versprochen.

 

Mehr darüber gibt es weiter unten bei der Buchbesprechung zu lesen. 

 

 

Nach Norden und Süden

Meine teils ausgedehnteren Entdeckungs- und Foto-Spaziergänge und Radtouren führten mich auf beiden Uferseiten der rauschenden Mur weit in den Norden von Graz, bis zur Weinzödl-Brücke und zum gleichnamigen Kraftwerk, und nach Süden kam ich bis zu den Auwiesen bei der Südautobahn-Brücke und zur Thondorfer Altarm-Bucht. 

 

Hauptbrücke alis Erzherzog-Johann-Brücke

Ein idealer Ausgangspunkt für kurze Spaziergänge entlang der rauschenden Mur auf der schattigen und leicht verwilderten Uferpromenade aber auch für weitere Wanderungen oder Radtouren ist für mich die Hauptbrücke, die eigentlich schon vor Jahren in Erzherzog-Johann-Brücke umbenannt worden ist. Die vielen Murbrücken im Grazer Großraum machen es auch zumeist einfach, sich für kürzere oder längere Rundwege auf beiden Uferseiten zu entscheiden. Sie machen die liebenswürdige Stadt noch lebenswerter und entführen an einigen Stellen in eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt. 

 

Bitte Geduld. Noch in Arbeit!

Postkarte mit Blick auf die Mur und den Grazer Schloßberg.
Österreichisches Volkshochschularchiv, Lichtbildersammlung Urania Wien, Schatulle 180: B 112, A 9920, V. 911

Die Mur. Ihre Kulturgeschichte als Ausstellung 2015/2016

 

2016. Die Mur ist der Hauptfluss der Steiermark. Sie durchfließt im Weiteren Slowenien, Kroatien und Ungarn und bildet in Teilen ihres Verlaufs die Grenzen zwischen diesen Staaten. Die Mur ist aber nicht nur der größte Fluss der Steiermark, sondern auch ein vielseitiger Kulturraum, an dem sich historische Spuren ebenso ablesen lassen wie soziale Praktiken, politische Ereignisse sowie menschliche Denkweisen und Emotionen.

 

Der Mensch und sein Fluss

Die Mur hat das Denken und Handeln der an ihr lebenden Menschen über Jahrtausende geprägt. Die Ausstellung im Museum im Palais zeigt als Teil des Themenschwerpunkts „Landschaft“ im Universalmuseum Joanneum die vielfältige Kulturgeschichte dieses Flusses in acht Kapiteln. Dabei geht es z. B. um Murstädte, Schifffahrt und Handel, Hochwasser und Flussregulierung, Industrie und Wasserqualität.

  

Historische Fotodokumentation

Eine Fotodokumentation widmet sich den historischen Spuren entlang der Mur. Die Aufnahmen historischer Landschaften und architektonischer Überreste verdeutlichen, dass Geschichte nicht nur die Löschung und Überschreibung von Zeichen bedeutet, sondern in Resten und Ablagerungen auch außerhalb des Museums allgegenwärtig ist.

 

Die Mur

Eine Kulturgeschichte

28. August 2015 bis 17. Juli 2016

Museum im Palais

Sackstraße 16, 8010 Graz

www.museum-joanneum.at

 

 

Quelle: Website des Universalmuseum Joanneum.

 

Wasserwelt-Fotos. Leben am, im und auf dem Wasser

Steirische Gewässer in Büchern und im Internet

Johannes Gepp (Hrsg.). Die Mur in Graz

 

2017. Wie ein blau-grünes, bei Hochwasser auch schon mal braun-schäumendes Band strömt die Mur von Norden nach Süden durch die steirische Landeshauptstadt. Untrennbar mit dem Grazer Stadtbild verbunden "herrscht in und an der Mur pulsierendes Leben!" verspricht der Pressetext dieses schönen und informativen Bildbandes. Johannes Gepp breitet darin gemeinsam mit 45 Fachautoren ein vielschichtes Netz unterschiedlichster und kaum bekannter Perspektiven von Natur und Kultur über die Mur in Graz. Einmal ging ich auf eine Wanderung entlang der Mur vom Stadtzentrum bis zum Kraftwerk Weinzödl weit im Norden, und einmal führten mich die Beiträge von der Hauptbrücke alias Erzherzog-Johann-Brücke bis zur Thondorfer Altarm-Bucht weit im Süden der steirischen Landeshauptstadt. Rund um die vielen Murbrücken im Grazer Großraum eröffnen großformatige und herrrliche Aufnahmen dem Leser ganz neue Perspektiven, und mit 850 Fotos und den Texten der Autoren geht es auf eine lebendige Reise in eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt und eine einzigartigen Lebens- und Erholungsraum.

 

Die Mur in Graz. Das grüne Band unserer Stadt.

Freya Verlag 2017. 272 Seiten. € 24,90.

Johannes Gepp / Walter Postl. Schwarze Sulm - Ein Flussjuwel Österreichs

 

2017. Die 'Naturgeschichte des Einzugsgebietes und zugleich der Marktgemeinde Schwanberg in der West-Steiermark' präsentiert auf beeindruckende Weise in Wort und mit 860 Fotos einen der naturbelassensten Gebirgsflüsse Österreichs. Schon die inneren Einbandseiten mit den überaus kreativ und informativ gestalteten, doppelseitigen Übersichtskarten machen neugierig. Sie zeigen mit kleinen Fotos und Seitenangaben versehen die Schlucht-Strecken der Schwarzen Sulm, ihre vielen, vielen Nebenbäche und eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt. Begleitet von den botanischen Erläuterungen von Melitta Fuchs führen dann die beiden Autoren vom Ursprung der Schwarzen Sulm durch die atemlos-faszinierende Natur entlang ihrer Gebirgsstrecke und weiter Richtung Osten bis zu ihrem Zusammenfluss mit der Weißen Sulm. Von Schlucht zu Schlucht geht ihre mit prachtvollen Aufnahmen dokumentierte Wanderung durch teils unerschlossene Strecken, vorbei an Wasserfällen, Felsbrocken und Resten alter Mühlen, und dazwischen immer wieder interessant beschriebene, farbenfrohe Bildgalerien z. B. von Schmetterlingen, Käfern, Fliegen, Fischen, Vögeln, Pilzen oder Pflanzen.

Es liegt - auch für neugierige Wasser-Wanderer wie mich - auf der Hand, dass der weitgehend (noch) unberührte und kaum erschlossene Oberlauf dieses kostbaren Naturjuwels und seine Pflanzen- und Tierwelt bewahrt werden sollen. An einigen wenigen Stellen kann man ja ein wenig in die faszinierende Welt dieses Gebirgsflusses - Gepp zählt ihn zu den 'Flussheiligtümern' Österreichs' - und seiner zahlreichen Nebenbäche hineinschnuppern. Wie z. B. bei den beiden Naturdenkmalen (Teilstrecke der Schwarzen Sulm Robert Masser und

Teilstrecke der Schwarzen Sulm Michelitsch/Deutschmann). Ich bin schon fast am Weg dorthin.

 

Schwarze Sulm - Ein Flussjuwel Österreichs. Eine Naturgeschichte des Einzugsgebietes und zugleich der Marktgemeinde Schwanberg in der West-Steiermark.

Österreichischer Naturschutzbund. Landesgruppe Steiermark. Graz 2015. € 25.00 (inkl. Versandkosten).

Christoph Oswald. Naturerlebnis Steiermark

 

2016. Dieses Buch ist nicht gerade neu, aber immer noch aktuell, ja fast zeitlos, und die hier vorgestellten Ausflugsziele, Naturerlebnisse, kurzen und ausgedehnteren Wanderstrecken halten, was er Buchtitel verspricht: Ein ‚Naturerlebnis Steiermark‘ ganz besonderer Art. Schon die Einführungen und Informationen der ersten 20 Seiten machen eindrucksvoll die Vielfalt des steirischen Lebensraums aber auch die Verantwortung bei seiner Nutzung bewusst. Knapp und sehr klar formuliert werden unter anderem Themen behandelt wie die Frage, ob Wanderungen in Naturschutzgebieten nicht ein Widerspruch sind, worum es beim Naturschutz wirklich geht und was Öko-Inseln sind; es gibt Anleitungen zur Verwendung des Buches und zur Erinnerung wichtige Verhaltens-Hinweise im Umgang mit unserer Natur.

Dann geht es los mit Österreichs wohl geheimnisvollstem Bergsee, dem Toplitzsee im Ausseerland, und endet mit den Fronius-Auen, den Mäandern der Lafnitz in der östlichen Steiermark. Kompakt werden die insgesamt 35 Anregungen für die sanfte Entdeckung steirischer Naturkleinode wie Moore, Trockenwiesen, Flussaltarme, Auwälder, Klammen und Seen beschrieben. Darunter - zur richtigen Zeit - einfache Spaziergänge wie um die Schachblumenwiese bei Großsteinbach oder Bergwanderungen wie zum Vorderen Lahngangsee im Toten Gebirge. Dazu gibt es jeweils Wandervorschläge, Hinweise auf Naturerlebnisse, Naturschutz, Einkehrmöglichkeiten, Anreise und Links, Tipps, viele Fotos und sehr hilfreiche schematischen Karten. Ein Ausflug in eine vielleicht noch nicht so bekannte Naturlandschaft wird damit leicht gemacht.

 

Naturerlebnis Steiermark. Ausflüge und Wanderungen in den steirischen Naturschutzgebieten.

Leopold Stocker Verlag. Graz 2010. 176 Seiten. € 19,90.

Märchensee auf der Tauplitzalm. © Sudy

Tauplitzalm. Die 6 - Seen - Wanderung am Hochplateau |

Ausseerland-Salzkammergut 

 

Alpine Seenwelt im Ausseerland - Salzkammergut |

Ausseerland-Salzkammergut 

 

Promenaden-Spaziergänge und Fluß-Wanderungen | Ausseerland-Salzkammergut

Siehe auch

 

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