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  • Jochen Rindt
  • Peter Rosegger 

Jochen Rindt. Rennfahrerlegende mit Grazer Wurzeln

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  • 2020: Graz gedenkt der Rennikone Jochen Rindt
    • Jochen-Rindt-Platz 
    • Ausstellung. GrazMuseum
  • Erinnerungen - eine Spurensuche
    • Gedenkstein. Seiersberg [s´Wirtshaus Krenn]
    • Jochen-Rindt-Straße. Seiersberg 
    • Ehrengrab. Zentralfriedhof Graz
    • Gedenktafel. Graz
  • Jochen Rindt. Posthum Formel 1 Weltmeister

2020. Heimatstadt Graz gedenkt der Rennsportikone 

März 2020. Im Jahr seines 50. Todestags wird die Stadt Graz ganz besonders der Grazer Rennsportlegende Jochen Rindt gedenken. 1970 beim Training zum Grand Prix in Monza verunglückte Jochen Rindt mit dem Lotus-Rennwagen tödlich, dank des Punktevorsprungs wurde er jedoch posthum zum F1-Weltmeister der Saison 1970 erklärt.

Vor allem eine Ausstellung im GrazMuseum und ein nach ihm benannter Platz im neuen Stadtteil Reininghaus sollen - neben weiteren Festivitäten - ganz besonders heuer aber auch dauerhaft an Jochen Rindt erinnern.

Windbäckerei-Rennreifen der Konditorei Philipp

Die Traditions-Konditorei Philipp an der Ecke Ruckerlberggürtel und Krenngasse ist nur wenige Schritte vom Haus entfernt, in dem Jochen Rindt aufgewachsen ist. Die Chefin und Konditorin Lilli Philipp erinnert sich gerne an die Schilderungen ihres Vaters, der damals bereits mit   seiner Mutter in der Konditorei arbeitete und mit dem zwei Jahre jüngeren Jochen befreundet war. Dieser liebte Windbäckerei und soll so manches Mal 'in die Backstube gesaust sein, um sich eine Windbäckerei zu stibitzen'.

Zum 50. Todestag des Formel 1-Weltmeisters und als Erinnerung an seine süße Leidenschaft hat Lilli Philipp eine kleine Rennreifen-Torte kreiert: Windbäckerei mit Schokolade ummantelt und Felgen aus weißer Schokolade. Und das gibt's in schöner Verpackung mit einem Kärtchen mit einem Bild von Jochen Rindt.

 

Konditorei Philipp

Krenngasse 38, A-8010 Graz

Telefon: +43 316 81003300

E-Mail: office@konditorei-philipp.at 

 

Quelle: A. Riemer: Liebling von Jochen Rindt. In: Woche Graz vom 4. März 2020, Seite 62-63

Jochen Rindt vor dem Rennen. © Pressebild der Stadt Graz/Getty Images/Bernard Cahier Jochen Rindt vor dem Rennen. © Stadt Graz/Getty Images/Bernard Cahier

Jochen Rindt [18. April 1942 - 5. September 1970] 

Der Sohn einer Grazerin und eines Deutschen wurde am 18. April 1942 in Mainz geboren. Nach dem frühen Tod seiner Eltern holten ihne seine Großeltern mütterlicherseits nach Graz, wo er seine Kindheit und Jugend verbrachte.

 

Rennfahrer-Karriere

Seine Leidenschaft für schnelle Autos prägte sein ganzes Leben und wurde ihm letzten Endes auch zum Verhängnis. Von der Formel Junior wechselte Jochen Rindt in die Formel 2 und gewann hier 29 Rennen. Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans sah ihn 1965 als Sieger. In der Formel 1 war er anfangs für das Cooper-Team und dann für Brabham im Einsatz. Erfolg hatte er aber erst mit Lotus und gewann im Jahr 1970 fünf Rennen. Beim Grand Prix in Monza verunglückte der 28-jährige Rennfahrer am 5. September 1970 im Training tödlich. Dank seines Punktevorsprungs wurde Jochen Rindt am 4. Oktober posthum zum Formel-1-Weltmeister der Saison 1970 erklärt.

 

Jochen-Rindt-Platz mit gleichnamiger Straßenbahn-Station 

Der "Jochen-Rindt-Platz" liegt im Stadtteil Reininghaus an der Wetzelsdorfer Straße zwischen der UNESCO Esplanade und der Domenico-dell'Allio-Allee. Ein Festakt samt symbolischer Enthüllung einer Platztafel ist für den 19. Mai 2020 vorgesehen.

Geplant ist auch eine eigene Straßenbahn-Station "Jochen-Rindt-Platz" und die Beklebung einer Straßenbahn-Garnitur.

Die vorgesehene Lage des neuen Jochen-Rindt-Platzes. © Stadt Graz/Stadtvermessung

Ausstellung "Jochen Rindt - die Grazer Jahre" 

10. Juni (Eröffnung) bis 18. Oktober 2020

Grazer Stadtmuseum

Sackstraße 18, A-8010 Graz

 

Im Erdgeschoß werden zwei originale Jochen Rindt-Fahrzeuge ausgestellt: Eines davon ist der Ford GT 40, mit dem er 1966 das Rennen in Le Mans bestritt, weitere Objekte seiner Jugend und seines Rennsportlebens werden in der 'Schatzkammer' gezeigt.  

Im 2. Obergeschoß des GrazMuseums wird dem Phänomen Jochen Rindt nachgegangen, das 'weit über motorsportliche Glanzlichter, weit über den Glanz von Automarken hinausgeht'.

 

Während bei einer ersten Rindt-Ausstellung des GrazMuseums die Reflexion zeitgenössischer Künstler im Vordergrund stand, werden diesmal bei der zweiten Rindt-Ausstellung eine Grundidee und ein klarer Graz-Bezug das Ausstellungskonzept leiten. 

 

Jochen Rindt - die Grazer Jahre | GrazMuseum
Jochen-Rindt-Ausstellung.pdf
PDF-Dokument [286.3 KB]

 

Quellen:

Jochen Rindt. Auf Spurensuche in Graz und Umgebung

 

September 2017/März 2020. Evelyn und Martin Krenn haben ihr beliebtes und traditionsreiches Wirtshaus in der Gemeinde Seiersberg-Pirka mit 1. August 2017 für immer zugesperrt. Medienberichten zufolge werden an der Stelle des s´Wirtshaus Krenn Wohnungen gebaut. Der Jochen-Rindt-Gedenkstein bei der Einfahrt soll aber stehen bleiben.

 

s´Wirtshaus Krenn

Feldkirchner Str. 124, A-8055 Seiersberg

 

Unmittelbar daneben erinnert auch eine kleine, ruhige Wohnstraße an den legendären Rennfahrer mit Grazer Wurzeln. Die Jochen Rindt-Straße zweigt hier von der Feldkirchner Straße nach Süden ab.

 

Jochen-Rindt-Gedenkstein und Jochen-Rindt-Straße

 

Gleich bei der Einfahrt zum Parkplatz vor dem s´Wirtshaus Krenn in der Feldkirchner Straße 124 in Seiersberg steht dieser Gedenkstein für den Formel 1 Weltmeister 1970. Die in den Stein eingefügte metallene Relief-Platte zeigt ein Jochen Rindt-Porträt.

 

Unmittelbar daneben erinnert die Jochen-Rindt-Straße an den Rennfahrer - siehe dazu die beiden Fotos unterhalb.

 

Grabanlage. © Reinhard A. Sudy Grabanlage. © Reinhard A. Sudy

Grabstein am Zentralfriedhof

 

Der von Efeu dicht umrankte Grabstein seines Ehrengrabs im Grazer Zentralfriedhof hat folgende schlichte Inschrift: 

 

Jochen Rindt

geb. 1942  gest. 1970

Grand Prix

Weltmeister 1970

Gedenktafel. © Reinhard A. Sudy Gedenktafel. © Reinhard A. Sudy

Gedenktafel 

 

Jochen Rindt

1942-1970

Formel 1-Weltmeister 1970

wohnte von 1943 bis 1962

in diesem Haus

 

Das ist die Inschrift der kleinen Gedenktafel mit einem Reliefporträt von Jochen Rindt. Sie hängt an der Fassade gleich neben dem Haustor des Gebäudes Ruckerlberggürtel 16 [2. Grazer Bezirk St. Leonhard] und erinnert daran, dass er hier fast 20 Jahre gewohnt hat.

 

 

 

Posthum Formel-1-Weltmeister mit Grazer Wurzeln 

Gedenktafel an einer Grazer Hausfassade. © Reinhard A. Sudy
August 2016. Am 18. April 2007 hätte der „Formel-1-Fahrer" Jochen Rindt (18. April 1942 - 5. September 1970) seinen 65. Geburtstag gefeiert. Nach dem allzu frühen Tod seiner Eltern (1943) wurde der in Mainz, Deutschland, geborene Jochen von seinen Großeltern (Martinowitz) mütterlicherseits in Graz, Österreich, aufgezogen. Eine zwischendurch lange Zeit abmontierte kleine Gedenktafel an der Fassade des Gebäudes Ruckerlberggürtel 16 mit einem Reliefportrait des begnadeten Rennfahrers erinnert daran.
Mit seinem wunderbaren Lied "Der Champion" würdigte Udo Jürgens den unvergessenen Rennfahrer.
 
Posthum Formel-1-Weltmeister
Sein Interesse an schnellen Autos brachte ihn 1961 zum Motorsport. Jochen Rindt, schon zu Lebzeiten eine Rennfahrer-Legende, gewann als erster Österreicher das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Sein kurzes, bewegtes Leben endete am 5. September 1970 beim Training zum Großen Preis von Italien in Monza. Da sein Punktevorsprung uneinholbar groß war, wurde Jochen Rindt nach seinem Tode zum Formel-1-Weltmeister von 1970 erklärt. Sein Ehrengrab befindet sich im Grazer Zentralfriedhof. Und im 23. Wiener Gemeindebezirk Liesing erinnert die Jochen-Rindt-Straße an den leidenschaftlichen Formel-1-Weltmeister.
Jochen Rindts Ehrengrab im Grazer Zentralfriedhof. © 2016 Reinhard A. Sudy
 
Weitere Informationen und Links
austria-forum.org  | Biographie Jochen Rindt
www.jochen-rindt.at | offizielle Homepage
www.graz.at  → Suche: Jochen Rindt
 
 
Stand: Aktualisiert und ergänzt im Sommer 2016.
Veröffentlicht: Große Sportler: Jochen Rindt. Erfolgreiche Steirer einst und heute. In: Gsund. Menschen helfen Menschen, Nr. 55 September 2007, Seite 54.

Peter Rosegger. Waldbauernbub und Dichterfürst

Der hübsch angelegte Roseggergarten liegt schräg gegenüber dem Grazer Opernhaus. © Reinhard A. Sudy

Peter Rosegger (1843 - 1918) war wohl einer der vielseitigsten und auch fleißigsten "Kommunikatoren" seiner Zeit. Mit über 15 Millionen an verkauften Büchern und Übersetzungen in 28 Sprachen war er einer der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit.

 

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  • Aktuelles und Erinnerungen
    • Marktgemeinde Krieglach. Park und Büste
    • Museum für Geschichte. Austellung 2018
    • Grazer Stadtpark. Waldlilie
    • Roseggerhaus. Ecke Annenstraße und Elisabethinergasse
    • Mürztal. Geburtshaus und Museum
  • 2018. Zum 175. Geburtstag und 100. Todestag 
  • 2013. Zum 170. Geburtstag
  • Sichtbare Erinnerungen in Graz und der Steiermark
  • Fotogalerien
  • Comic. Peter. Der Waldbauernbub

Über Aktuelles und immer wieder Sehenswertes

Peter Rosegger in seiner Heimatgemeinde Krieglach

Skulptur im Roseggerpark in der Marktgemeinde Krieglach. © 2018 Reinhard A. Sudy

Juni 2018. Eigentlich wollte ich nur im Ortszentrum von Krieglach parken, um mich genauer über die Route des 'Schloss Feistritz - Auwanderwegs' zu informieren. Auf der Suche nach einem schattigen Parkplatz landete ich unter den Bäumen genau vor dem Roseggerpark, dem Ausgangspunkt des Wanderwegs 5 - über den ich noch unter 'Graz & Steiermark' mehr erzählen werde.

 

Roseggerpark

Im Herzen dieser gepflegten Parkanlage steht eine Skulptur des Waldbauernbuben, die die Heimatgemeinde ihrem berühmten Sohn gewidmet hat. Gleich daneben schildern in einem Halbrund aufgestellte und blumenumrankte Info-Tafeln mit Bildern und Texten vom Leben und Wirken Peter Roseggers.

© 2018 Reinhard A. Sudy Rosegger-Büste von Prof. Engelbert Habersberger. © Reinhard A. Sudy

Rosegger-Büste

Der steirische Literat lebte ja einst in der heutigen Marktgemeinde Krieglach, die mit dem Alpl als das Zentrum von Peter Roseggers Waldheimat gilt. Das Rosegger-Museum im Landhaus und den Peter Rosegger-Gedenkstätten Weg (Wanderweg 2) habe ich mir aber für ein anderes Mal aufgespart. Meine Suche nach dem Auwanderweg führte mich - knapp bevor sich die Bürstadtstraße zur Pestalozzistraße bzw. zum Hauptplatz hin öffnet - an einer ungewöhnlichen Rosegger-Büste vorbei. Diese wurde von der Krieglacher Bevölkerung auf Anregung des Roseggerbundes Waldheimat 1993 gestiftet. Eine Info-Tafel am Sockel enthält unter anderem folgende Angabe:

 

PSYCHOLOGISCHES SYMBOLPORTRAET

AUFKLÄRER DER VERKANNTE DICHTER

VON ENG. HABERSBERGER

Museum für Geschichte. Waldheimat und Weltwandel

Ausstellungsplakat © 2018 Reinhard A. Sudy Ausstellungsplakat am Grazer Opernring. © 2018 Reinhard A. Sudy

Februar 2018. Die Ausstellung widmet sich den großen Themen und Veränderungen in der Zeit Peter Roseggers und stellt ihn als Zeitzeugen und Kommentator von Bauernbefreiung, Landflucht, Industrialisierung, Urbanisierung, der sich wandelnden medizinischen Versorgung und Schulbildung und des aufkommenden Nationalismus vor.

 

Peter Rosegger. Waldheimat und Weltwandel

9. Februar 2018 bis 6. Jänner 2019

Museum für Geschichte

Sackstraße 16, 8010 Graz

www.museumfuergeschichte.at

Waldlilie. Verstecktes Kleinod im Grazer Stadtpark

Waldlilie im Grazer Stadtpark: Rosegger's Dichtung und Brandstetter's Werk (1885). © Reinhard A. Sudy

Oktober 2017. Die Waldlilie - ‚Roseggers Dichtung und Brandstetters Werk‘ - verbirgt sich ein wenig im Grün des Grazer Stadtparks. Umrahmt von einer kleinen aber dichten Baum- und Strauchgruppe, davor ein nicht allzu hoher 'Vorgartenzaun', blickt das Mädchen auf das Reh an seiner Seite. Aus dem Sockel der schönen Skulptur ...

Und im Wasser des nahen Schanzgrabens tummelt sich vergnügt eine Entenschar.

 

 

Bitte Geduld! Da bin ich nicht ganz fertig geworden.

 

Waldlilien im Schnee

in Peter Roseggers Roman 'Die Schriften des Waldschulmeisters' - Kapitel 17 ?

oder doch in 'Weihnacht' Erzählungen ?

ebenso ... im dritten Teil eine Erzählung 'Waldlilie im See'

 

 

Grazer Roseggerhaus. Ein prachtvolles Eckgebäude

Das Roseggerhaus in Graz an der Ecke Annenstraße und Elisabethinergasse. © 2016 Reinhard A. Sudy

August 2016. An der Stelle des einstigen Stadthofs des Stiftes Neuberg und des späteren Militärsammeltransporthauses wurde 1913/14 das heutige Roseggerhaus errichtet, nach dem auch die dortige Straßenbahnhaltestelle benannt ist. In diesem eigenwilligen, stattlichen Gebäude an der Ecke Annenstraße und Elisabethinergasse gab es das über zwei Stockwerke reichende Café Rosegger: 1938 wurde daraus das Café Rheingold und ab 1945 war es die Bühne für das Kabarett Igel. Unübersehbar ist heute noch der Rosegger-Namenszug auf halber Haushöhe.

 

Quellen:

Ein Denkmal für den Dichter. In: Woche Graz vom 25. November 2015, Seite 16.

Martina Maros-Goller: Rosegger als politisches Signal. In: Woche Graz vom 13. Mai 2020, Seite 2.

Mürztal. In der Waldheimat und im Landhaus-Museum

April 2016. Der Frühling ist eine wunderbare Jahreszeit, um die Heimat des Volksdichters Peter Roseggger zu besuchen. Ein sehr lohnenswerter Ausflug führt ins Landhaus-Museum in Krieglach und mit einem kurzen Waldspaziergang zum Geburtshaus am Alpl.

 

Rosegger-Geburtshaus

Alpl 42, 8671 Alpl

www.rosegger-geburtshaus.at

 

Rosegger-Museum

Roseggerstraße 44, 8670 Krieglach

www.rosegger-museum.at

 

Weiterlesen

 

Dieses Bild von Peter Rosegger mit Hut schmückte das Cover der Zeitschrift für Musik, Kultur und Volksleben 'Der Vierzeiler' Nr. 1 / 2013, die sich ausführlich mit dem steirischen "Literaten, Waldpoeten, Schriftsteller und Journalisten" auseinandersetzte.

Zum 100. Todestag und 175. Geburtstag P. Roseggers

Neue Galerie Graz | Universalmuseum Joanneum: Ausstellungsansicht „Wer bist du“, 2017. Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner

Jänner 2018. Noch im Jahr vor Peter Roseggers 'Doppeljubiläum 2018' begann in der Neuen Galerie Graz des Universalmuseums Joanneum die Ausstellung „Wer bist du? Porträts aus 200 Jahren. Sie spannt einen vielschichtigen und interessanten Bogen von den Darstellungsformen des 19. Jahrhunderts bis zu aktuellen Porträts, für die bereits die neuen Medien zum Einsatz kommen. Darunter auch ein großes Podest mit zahlreichen Peter Rosegger-Büsten, -Skulpturen und -Denkmalentwürfen. Dabei beginnen die Feierlichkeiten zu seinem 100. Todestag und 175. Geburtstag erst. Dann steht Peter Rosegger aber im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen.

 

Feierlichkeiten und Veranstaltungen

Bereits ab Februar 2018 beginnt ein Veranstaltungsreigen mit Festspielen, Lesungen, Vorträgen, Ausstellungen, Gesangsabenden, Wanderungen usw.

Alle darüber finden Sie unter www.peter-rosegger.at.

Einige Beispiele dafür:

  • Sonderausstellung „Peter Rosegger. Waldheimat und Weltwandel“ im Grazer Museum für Geschichte: Eröffnung am 8. Februar 2018
  • Überarbeitete Ausstellung im Rosegger-Museum in Krieglach: ab 23. März 2018 wieder geöffnet
  • Kluppeneggerhof – Peter Roseggers Geburtshaus am Alpl: ab 23. März 2018 wieder geöffnet
  • Digitalisierung des Briefverkehrs aus dem Nachlass von Peter Rosegger: ab Februar 2018 online
  • Publikation des Briefverkehrs von Peter Rosegger mit dem Maler Franz Defregger in Buchform: Mai 2018
  • 35. Rosegger-Woche in und um Krieglach: 30. Mai bis 8. Juni 2018
  • Rosegger-Festspiele im Veranstaltungszentrum in Krieglach: ab 7. Juli 2018 mit ‚Jakob der Letzte‘ in der Bearbeitung von Felix Mitterer

Neue Galerie Graz | Raum 02 | Identität durch regionale Tracht

Von Hans Mauracher [Kaltenbach im Zillertal 1885 - 1959 Graz] stammt dieser Entwurf für ein Rosegger-Denkmal in den 1920er Jahren. Er steht mit vielen anderen Büsten und Skulpturen des unvergesslichen Volksdichters und Schriftstellers auf einem Podest mittem in einem der großen Ausstellungsäle der Neuen Galerie Graz.

Wer bist du? Porträts aus 200 Jahren

25. Mai 2017 bis 25. Februar 2018

Neue Galerie Graz | Universalmuseum Joanneum

Joanneumsviertel, Zugang Kalchberggasse

8010 Graz, Österreich

Telefon: +43 316 8017-9100

Email: joanneumsviertel@museum-joanneum.at

Web: www.museum-joanneum.at/neue-galerie 

Im Rampenlicht. Peter Roseggers "170. Geburtstag"

Jänner 2013. Am 31. Juli 1843 wurde Peter Rosegger geboren. Anlässlich seines "170. Geburtstags", wird das Jahr 2013 in der Steiermark mit einer Vielzahl von Aktivitäten zu einem Rosegger-Festjahr gestaltet.

Weihnachten mit Peter Rosegger

Begonnen hat es eigentlich schon zu Ende des Jahres 2012 mit der Weihnachtsausstellung "Als ich Christtagsfreude holen ging" im Diözesanmuseum in Graz. Vom 21. November 2012 bis zum 13. Jänner 2013 folgte sie den Spuren, die Peter Rosegger in seinem Leben vom kleinen Waldbauernbub bis zum Volksbildner und erfolgreichen Schriftsteller hinterlassen hat. Die Weihnachtsaustellung zeigte, wie in einem kleinen Folder formuliert wurde, wie der kleine Peter sein Weihnachtserlebnis schildert, was er von Graz mit in seine Waldheimat bringt oder wie er mit seinen Erzählungen unsere Vorstellungen vom Fest der Geburt Jesus Christus beeinflusste.

 

Büste von Peter Rosegger in der steirischen Ehrengalerie in einem kleinen Hof der Grazer Burg. (Foto: Sudy) Peter Roseggers Porträtbüste in der Ehrengalerie im zweiten Hof der Grazer Burg. © Reinhard A. Sudy

Auszug aus dem Programmreigen

  • Dramatisiert von Felix Mitterer und unter der Regie von Michael Schilhan wird „Jakob der Letzte“ am Alpl erstmals aufgeführt. Wenige Tage vor Roseggers Geburtstag am 31. Juli 1843, wird am 28. Juli 2013 die Premiere sein.
  • Zwei Urenkel Roseggers, der Arzt Hellfried Rosegger und seine Schwester Heide Pirkl-Rosegger, sind mit einer Lesung in das Jubiläumsprogramm eingebunden.
  • Die Landesbibliothek wird Erstausgaben und Tagebücher aus dem 150 Kisten umfassenden Nachlass des Dichters erstmals in digitalisierter Form anbieten.

 

 

 

  • Beim Literaturprojekt „Rosegger reloaded“ von Martin G. Wanko sollen acht Autoren für jeweils eine Woche in Roseggers Heimat arbeiten
  • Michael Pachleitner legt eine mit 600 Stück limitierte Rosegger-Sonnenbrille auf und zwei Varianten des Rosegger-Jankers, eine klassische und eine neue sportliche, werden im Heimatwerk angeboten.
  • Die Bilder gleich unterhalb zeigen einige der Programm- und Informations-Karten und -Folder anlässlich des Rosegger-Festjahrs.

 

www.rosegger.steiermark.at

Sichtbare Erinnerungen an Peter Rosegger

Text und Fotos: Reinhard A. Sudy

 

Quellen und Links
1. Broschüre Mariagrün - Graz.

2. Christliche Kunststätten Österreichs Nr. 218. Verlag St. Peter Salzburg 1996.
3. Folder des Landes Steiermark > Kultur: Peter Rosegger lädt in die Waldheimat ein.

4. Links

www.waldheimat.at | Marktgemeinde Krieglach

www.roseggerbund.at | rosegger[bund] Waldheimat Krieglach

www.rosegger-geburtshaus.at | Rosegger-Geburtshaus

www.rosegger-museum.at | Rosegger-Museum

www.graztourismus.at  > Graz von A-Z > Peter Rosegger

www.rosegger.steiermark.at | Volkskultur Steiermark GmbH / Koordination von "Peter Rosegger 2013"

www.volkskultur.net | Volkskultur Verlag

 

Stand: Dezember 2012. Aktualisiert und ergänzt Juli 2016.

Veröffentlicht: Sichtbare Erinnerungen an Peter Rosegger. 2008 – der neunzigste Todestag des steirischen Schriftstellers und Dichterfürsten. In: Gsund. Menschen helfen Menschen. Nr.56 Dezember 2007. Seite 52.

Peter Roseggers Spuren in Graz. © Reinhard A. Sudy

Erinnerungen an Peter Rosegger. © Reinhard A. Sudy

Der Waldbauernbub Peter als liebenswerte Comicfigur

2007. Das Comic "Peter. Der Waldbauernbub" ist eine liebevoll gezeichnete, spannende Weihnachtsgeschichte. Frei erzählt nach Peter Roseggers berührender Schilderung teils wohl eigener Erlebnisse in der Kindheit lässt das Comic winterlich-abenteuerliche Stimmung aufkommen.

 

Peter. Der Waldbauernbub.

Volkskultur Verlag. Leibnitz 2006.

www.volkskultur.net

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